Adventsfeier

"Alle Jahre wieder"… so auch in diesem Jahr… trafen sich die Aktiven des Vereins um bei einem gemütlichen Adventskaffee das Wanderjahr ausklingen zu lassen.

Einmal mehr sorgten die Wäller Frauen für ein köstliches Kuchenbuffet und die liebevoll dekorierten Tische luden zum Verweilen ein. 

 

Nachdem der Vorsitzende Allen für ihr Kommen und den Helferinnen und Helfern für ihr aktives Mitmachen dankte, gab die Wanderwartin einen ersten Ausblick auf das Wanderjahr 2018. Schon jetzt machte sie auf zwei Veranstaltungen aufmerksam: Falls das Wetter es zulässt, soll es am 27. Januar eine Winterwanderung rund um Marienstatt geben und am 14. Februar lädt Birgit Regner zu einem Märchennachmittag für Erwachsene ab 15.00 Uhr zum Wiesensee ein.

Danach wurden Stöckelscher und Verzellscher rund um Winter und Weihnachten teils in Platt, teils in Hochdeutsch vorgetragen. Der Höhepunkt war der von Hildegard und Ursel vorgetragene Sketch "Schusterjunge und Student", der mit begeistertem Applaus belohnt wurde.

Mit den besten Wünschen für eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit verabschiedete sich der Vorstand bis zum gesunden Wiedersehen im neuen Wanderjahr.  

Martinsgansessen

Zweiundvierzig  Wanderfreunde trafen sich zum traditionellen Martinsgansessen.

Eine besondere Freude war, dass auch Mitglieder den Weg in die Hubertusklause gefunden haben, die nicht mehr an den Wanderungen teilnehmen können. Da gab es viel zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen. 

          Es war einmal mehr ein gelungenes Treffen der Wäller Wanderer! 

Mundartführung in Köln

Mit dem ZV Unnau machten sich Hans Jürgen, Ingrid und Sigrid auf den Weg nach Köln.

Am Bahnhof angekommen, trafen wir auf den Kölner Stadtführer Engels, der uns sehenswerte Orte in der Kölner Südstadt in Kölscher Mundart näher brachte.

 

 Am Rhein schlenderten wir vorbei am Schokoladen- und Senf-Museum und besichtigten das Denkmal des Seilziehers. Dieser Berufsstand spielte früher eine wichtige Rolle bei der Hafenarbeit.

Die Elendskirche, eine Privatkirche, nahm sich der Bedürftigen und Ortsfremden an, die sonst früher in der Stadt nicht beerdigt werden konnten. 

Der Narrenschiffbrunnen ist dem Liedermacher Karl Berbuer gewidmet, der Lieder wie "Heidewitzka Herr Kapitän oder "Möllemer Böötche " geschrieben hat.

An der Severinstorburg vorbei ging es zu einem Brauhaus, in dem das Kölsch-Bier nicht fehlen durfte.

Auf dem Weg zum Bahnhof machten wir noch einen Abstecher in den Kölner Dom.

 

Apfelmosten in Bad Marienberg

Äpfel gab es nicht viele in diesem Jahr – trotzdem ist es dem Westerwaldverein Bad Marienberg  gelungen, ca. 850 kg Äpfel zu lesen und zum Mosten zu bringen. Dies war aber nur möglich, weil ein netter Bauer in Unnau seine Streuobstwiese zum abernten zur Verfügung stellte.

Dank zahlreicher Helferinnen und Helfern waren die Säcke und Kisten schnell gefüllt und schon zwei Tage später flossen 500 Liter Apfelsaft aus der Presse, der einmal mehr köstlich schmeckte.

Es dauerte nur ein paar Stunden und alle 5 l Boxen waren an die Mitglieder des Vereins verteilt.

Auch im nächsten Jahr will der Verein die Mobile Apfelpresse wieder nach Bad Marienberg einladen, damit auch alle Marmer Obstbaumbesitzer ihre eigenen Äpfel vermosten können.

 

Jahres-Schlusswanderung

Die letzte Wanderung in diesem Jahr unternahmen vierzehn Wanderfreunde rund um den Dreifelder Weiher. Vom Start an der evangelischen Kirche, die aber leider geschlossen war, ging es ortsauswärts zum See. Schön anzusehen war das schon herbstlich gefärbte Laub und die vielen Wasservögel, die sich auch bei dem niedrigen Wasserspiegel sehr wohl zu fühlen schienen.

Trotz des "gemischten" Wetters blieb die Wandergruppe relativ trocken, nur ab und zu "fisselte" es leicht. Auf halber Strecke war genügend Zeit, sich bei einer Tasse Kaffee aufzuwärmen, dann nahm man zügig die zweite Hälfte der Strecke in Angriff. 

Pünktlich zum Mittagessen war Dreifelden wieder erreicht und die Wanderfreunde ließen diesen schönen Herbsttag bei gutem Essen und in bester Stimmung ausklingen.  

Herbsttour nach Attendorn

Die diesjährige Herbstfahrt führte achtundzwanzig Wanderfreunde, darunter auch einige Gäste, nach Attendorn. Dort stand als erstes der Besuch von Deutschlands größter und wohl schönster Tropfsteinhöhle, der Atta-Höhle, auf dem Programm.

Nach dem Abstieg durch den 80 Meter langen Zugangsstollen tauchte die Gruppe hinunter in die farbenprächtige Welt von Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagmaten. Ob in schmalen Gängen oder größeren Hohlräumen, immer bot sich ein anderes, faszinierendes Bild der unterschiedlichsten Kalkstein-formationen. Der Rundgang durch den für Besucher offenen Teil dieses größten zusammenhängenden Höhlensystems

Deutschlands dauerte eine knappe Stunde.  

Bis zum Mittagessen war dann noch Zeit, sich im Höhlenshop mit dem berühmten Atta-Höhlen-Käse und Mineralien einzudecken.

Nach dem Essen wartete schon der Biggolino und brachte die Gruppe zum Biggesee.

Bei einer beschaulichen Fahrt auf dem fünftgrößten Stausee Deutschlands konnte man nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch die – schon leicht herbstlich gefärbte – Landschaft genießen.

 

Nach eineinhalb Stunden ging es mit dem Biggolino zurück nach Attendorn, wo der Bus für die Rückfahrt schon bereit stand.  

XL-Wanderung auf dem

Traumpfad Saynsteig

Bei optimalem Wanderwetter, morgens noch etwas diesig, aber später mit viel Sonne, wurde der Traumpfad Saynsteig von elf motivierten Wanderfreunden in Angriff genommen.

Zu Beginn mussten sofort die ersten Höhenmeter vom Schloss Sayn zur Burg Sayn bewältigt werden. Der Weg führte weiter  bergauf, zum Teil auf schmalen Pfaden in Richtung Stromberg. Durch einen Abstecher zum Gedenkstein der Pfadfinder mussten zusätzliche Höhenmeter absolviert werden. Nach der Mittagsrast  in Stromberg ging es nun bergab ins idyllische Brexbachtal, dem wir eine Weile folgten.

Über Serpentinen ging es dann bergan zum Römerturm. Von hier hatte man eine herrliche Aussicht ins Rheintal. Nach einer Pause führte der Weg dann wieder zurück nach Sayn. Von der sehr schönen, aber auch zum Teil anspruchsvollen Tour über 15 km, erholte sich die Gruppe auf der Außenterrasse vom Wüstenhof in Weitersburg und genoss nochmal den Blick über Koblenz und Umgebung.

Sterntreffen der Zweigvereine 

Dazu hatte der Zweigverein Rennerod eingeladen und bot vier interessante Wanderungen an. Die elf Bad Marienberger entschieden sich für die ca. 5,5, km lange Wanderung durch und um die Stadt.

Hier wusste Bürgermeister Raimund Scharwat mit seinem Kollegen viel Interessantes und Wissenswertes über seine Stadt und die Umgebung zu berichten. Ob an den Kaisereichen oder am "Butterweck", nirgends durften kleine "Stöggelscher" fehlen! Vorbei am ältesten Haus Rennerods, das zum Anschauen und Verweilen einlud, ging es zurück zur Stadthalle, wo fleißige Hände bereits das Mittagessen bereit hielten.

Der passionierte Wanderer und Autor von Wanderbüchern, Manuel Andrack, verloste neben seinen Büchern auch 40 Rucksäcke. Danach gab er die humorige Geschichte seiner non-stop-Wanderung auf dem Westerwaldsteig zum Besten. Die Stadtkapelle sorgte für gute Laune und die "Verzellscher" der Herren Simon und Gerz strapazierten ebenfalls die Lachmuskeln!! Dazu gab es ein leckeres Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen der Renneroder Vereins-Frauen. Mit der traditionellen Wimpelübergabe ging dieser gesellige Tag viel zu schnell zu Ende.

 

Stoppelfest in Unnau

Ein besonders geschäftiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des Vereins, waren es doch gleich zwei Veranstaltungen, die besucht werden wollten. Am Samstag trafen sich achtzehn Mitglieder zur jährlichen Wanderung nach Unnau zum Stoppelfest.

Das Wetter war herbstlich trocken und die Wanderer gut zu Fuß. Als sie in der Festhalle ankamen, stärkte man sich erstmal mit Erbsensuppe und Riewesplätzjer.

Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Oellinger Blasmusikanten die Gäste mit gewohnt flotten Tönen mitrissen was zum Mitsingen, Klatschen uns Schunkeln animierte.

 

 

nach oben