Jahres-Schlusswanderung

Die letzte Wanderung in diesem Jahr unternahmen vierzehn Wanderfreunde rund um den Dreifelder Weiher. Vom Start an der evangelischen Kirche, die aber leider geschlossen war, ging es ortsauswärts zum See. Schön anzusehen war das schon herbstlich gefärbte Laub und die vielen Wasservögel, die sich auch bei dem niedrigen Wasserspiegel sehr wohl zu fühlen schienen.

Trotz des "gemischten" Wetters blieb die Wandergruppe relativ trocken, nur ab und zu "fisselte" es leicht. Auf halber Strecke war genügend Zeit, sich bei einer Tasse Kaffee aufzuwärmen, dann nahm man zügig die zweite Hälfte der Strecke in Angriff. 

Pünktlich zum Mittagessen war Dreifelden wieder erreicht und die Wanderfreunde ließen diesen schönen Herbsttag bei gutem Essen und in bester Stimmung ausklingen.  

Herbsttour nach Attendorn

Die diesjährige Herbstfahrt führte achtundzwanzig Wanderfreunde, darunter auch einige Gäste, nach Attendorn. Dort stand als erstes der Besuch von Deutschlands größter und wohl schönster Tropfsteinhöhle, der Atta-Höhle, auf dem Programm.

Nach dem Abstieg durch den 80 Meter langen Zugangsstollen tauchte die Gruppe hinunter in die farbenprächtige Welt von Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagmaten. Ob in schmalen Gängen oder größeren Hohlräumen, immer bot sich ein anderes, faszinierendes Bild der unterschiedlichsten Kalkstein-formationen. Der Rundgang durch den für Besucher offenen Teil dieses größten zusammenhängenden Höhlensystems

Deutschlands dauerte eine knappe Stunde.  

Bis zum Mittagessen war dann noch Zeit, sich im Höhlenshop mit dem berühmten Atta-Höhlen-Käse und Mineralien einzudecken.

Nach dem Essen wartete schon der Biggolino und brachte die Gruppe zum Biggesee.

Bei einer beschaulichen Fahrt auf dem fünftgrößten Stausee Deutschlands konnte man nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch die – schon leicht herbstlich gefärbte – Landschaft genießen.

 

Nach eineinhalb Stunden ging es mit dem Biggolino zurück nach Attendorn, wo der Bus für die Rückfahrt schon bereit stand.  

XL-Wanderung auf dem

Traumpfad Saynsteig

Bei optimalem Wanderwetter, morgens noch etwas diesig, aber später mit viel Sonne, wurde der Traumpfad Saynsteig von elf motivierten Wanderfreunden in Angriff genommen.

Zu Beginn mussten sofort die ersten Höhenmeter vom Schloss Sayn zur Burg Sayn bewältigt werden. Der Weg führte weiter  bergauf, zum Teil auf schmalen Pfaden in Richtung Stromberg. Durch einen Abstecher zum Gedenkstein der Pfadfinder mussten zusätzliche Höhenmeter absolviert werden. Nach der Mittagsrast  in Stromberg ging es nun bergab ins idyllische Brexbachtal, dem wir eine Weile folgten.

Über Serpentinen ging es dann bergan zum Römerturm. Von hier hatte man eine herrliche Aussicht ins Rheintal. Nach einer Pause führte der Weg dann wieder zurück nach Sayn. Von der sehr schönen, aber auch zum Teil anspruchsvollen Tour über 15 km, erholte sich die Gruppe auf der Außenterrasse vom Wüstenhof in Weitersburg und genoss nochmal den Blick über Koblenz und Umgebung.

Sterntreffen der Zweigvereine 

Dazu hatte der Zweigverein Rennerod eingeladen und bot vier interessante Wanderungen an. Die elf Bad Marienberger entschieden sich für die ca. 5,5, km lange Wanderung durch und um die Stadt.

Hier wusste Bürgermeister Raimund Scharwat mit seinem Kollegen viel Interessantes und Wissenswertes über seine Stadt und die Umgebung zu berichten. Ob an den Kaisereichen oder am "Butterweck", nirgends durften kleine "Stöggelscher" fehlen! Vorbei am ältesten Haus Rennerods, das zum Anschauen und Verweilen einlud, ging es zurück zur Stadthalle, wo fleißige Hände bereits das Mittagessen bereit hielten.

Der passionierte Wanderer und Autor von Wanderbüchern, Manuel Andrack, verloste neben seinen Büchern auch 40 Rucksäcke. Danach gab er die humorige Geschichte seiner non-stop-Wanderung auf dem Westerwaldsteig zum Besten. Die Stadtkapelle sorgte für gute Laune und die "Verzellscher" der Herren Simon und Gerz strapazierten ebenfalls die Lachmuskeln!! Dazu gab es ein leckeres Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen der Renneroder Vereins-Frauen. Mit der traditionellen Wimpelübergabe ging dieser gesellige Tag viel zu schnell zu Ende.

 

Stoppelfest in Unnau

Ein besonders geschäftiges Wochenende liegt hinter den Aktiven des Vereins, waren es doch gleich zwei Veranstaltungen, die besucht werden wollten. Am Samstag trafen sich achtzehn Mitglieder zur jährlichen Wanderung nach Unnau zum Stoppelfest.

Das Wetter war herbstlich trocken und die Wanderer gut zu Fuß. Als sie in der Festhalle ankamen, stärkte man sich erstmal mit Erbsensuppe und Riewesplätzjer.

Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Oellinger Blasmusikanten die Gäste mit gewohnt flotten Tönen mitrissen was zum Mitsingen, Klatschen uns Schunkeln animierte.

 

 

nach oben