2-Tages-Bustour ins Ahrtal

Das Ziel der 2-Tages Bustour war das Ahrtal. Zeigte sich der Himmel am Sonntagmorgen noch grau, löste sich der leichte Nebel und machte der Sonne Platz, als sich fünfundzwanzig Wanderfreunde auf den Weg machten. Bald war der Ausgangspunkt der ersten Wanderung erreicht. Geplant war der Weg zwischen Altenahr und Dernau.

Leider konnte der Weg wegen Hochwasserschäden an einer Stelle nicht wie vorgesehen erwandert werden. Dadurch war die Strecke etwas kürzer, was aber nicht störte.

Folgte der Pfad zuerst der Ahr, ging es dann leicht bergan in die Weinberge und wieder hinab nach Rech.

Dort stand schon der Bus und brachte die Gruppe zum Gemarkenhof, einer Straußenfarm. Hier gab es erst ein Buffet mit Straußenfleisch und anderen Köstlichkeiten, dann ging es per "Bimmelbahn" durch die Straußenfarm.

Die Bahn hielt an weitläufigen Gehegen der Strauße. Hier konnten die Tiere verschiedener Altersgruppen besichtigt werden und ein Ranger erklärte alles über Aufzucht und Haltung der Strauße.

Die letzte Station war der Raum mit Brutschränken. Anschaulich wurde erklärt, welche Schritte nach dem Eierlegen wichtig sind, bevor die Eier in den Brutschrank wandern und wie die Küken sich dann durch die dicke Eierschale kämpfen. Natürlich hatte man auch Gelegenheit, im angrenzenden Shop Produkte von der Eierschale bis zum Straußen-Filetsteak zu kaufen.

Nach einer kurzen Busfahrt war das Hotel in Remscheid erreicht, wo der Abend in geselliger Runde ausklang.

Auch der zweite Tag begann mit trübem Wetter, aber bis alle gefrühstückt hatten und der Bus losfuhr, hatte der Regen aufgehört. Nun ging die Fahrt nach Weibern, das im Herzen eines Tuffstein-Gebietes liegt.

Vorbei an Tuffstein-Häusern mit schöner Ornamentik war bald der erste Steinbruch erreicht. Hier konnte man sehr gut die Erdformationen mit dem Tuffstein sehen.

Nach einer kurzen Wanderung oberhalb des Ortes war ein stillgelegter Steinbruch erreicht; auch hier konnte man die imposanten Wände ganz nah betrachten.

ein Bagger, mit dem die Steine gehoben wurden

Einige machten einen kurzen Abstecher in die aus Tuffstein gebaute St. Barbara Kirche, dann ging die Fahrt weiter zur Vulkan-Brauerei nach Mendig. Wer sich die 153 Stufen hinunter zum Felsenkeller zutraute, fand sich im tiefsten Lager- und Gärkeller der Welt wieder.

Verantwortlich für diese Gewölbe war der Ausbruch des Wingertsberg-Vulkans vor ca. 200.000 Jahren. Der dadurch zu riesigen Säulen erstarrte Basalt wurde seit dem Mittelalter abgebaut und seit dem 19. Jahrhundert nutzten die in Mendig ansässigen Brauereien diese Gewölbe als Gär- Kühl- und Lagerhallen. Auch heute noch wird der Felsenkeller zur Lagerung ganz besonderer Edelbiere in Holzfässern genutzt. Zurück in der Braustube gab es deftiges Essen und danach machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön der Teilnehmer galt dem Busfahrer Hans-Werner und den Organisatoren Ingrid und Hans Jürgen. 

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