Tag der offenen Tür bei der Westerwaldbank Bad Marienberg

Die Westerwaldbank kam auf uns zu mit der Bitte, sie beim Tag der offenen Tür in den neu renovierten Räumen bei der Bewirtung der Gäste zu unterstützen.

Schnell waren einige Freiwillige gefunden, die gerne bereit waren, sich hier einzusetzen.  

  Zum Dank für unseren Einsatz überreichte Herr Broth von der Westerwaldbank eine Spende für die Vereinskasse, die Hans Jürgen gerne entgegennahm.

 Adventsfeier 

 

Mit vierzig Marmern waren fast alle aktiven Mitglieder des Westerwaldvereins in der festlich geschmückten Bürgerstube zusammengekommen, um das Wanderjahr mit dem traditionellen Adventskaffee zu beenden.

Auch in diesem Jahr übertrafen sich die Wäller Hausfrauen mit köstlichen Kuchen und Torten – auch der Rieweskuche und belegte Brote durften nicht fehlen.

Nachdem der Vorsitzende alle herzlich willkommen geheißen hatte, bedankte er sich bei denen, die mit ihrer Hilfe zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Er bedankte sich auch bei allen aktiven Wanderern, die das vielfältige Angebot an Wanderungen, Fahrten und Besichtigungen gerne angenommen haben und versprach auch für das kommende Jahr ein abwechslungsreiches Programm.

 

Zu seiner großen Überraschung übergab Birgit Regner ihm und seiner Frau im Namen der Mitglieder einen Gutschein als Anerkennung für die vielen Mühen und die gelungene Arbeit im zurückliegenden Jahr. Mit einem herzlichen Dankeschön wünschte das Ehepaar Wagner allen eine geruhsame Weihnachtszeit und freut sich auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr.

  

 Besichtigung der Firma Menk

Großen Anklang fand eine Betriebsbesichtigung bei der ortsansässigen Apparatebau-Firma  Menk in Bad Marienberg

So freuten sich die Herren Döring und Seekatz,  eine 30köpfige Gruppe begrüßen zu dürfen und hatten gleich einiges zur 67jährigen Geschichte des Unternehmens zu berichten.

Nach dieser kurzen Einführung machten sich zwei Gruppen auf den Weg, die Fertigung der verschiedenen Produkte anzusehen. Bei der Großkessel-Herstellung beeindruckten die Dimensionen der Kessel, die oft nur per Schwertransport zu ihrem Bestimmungsort bzw. Weitertransport per Schiff gebracht werden können. Bei den Kühlradiatoren konnte beobachtet werden, wie – fast vollautomatisch – aus einem glatten Stück Stahlblech eine gewellte Kühlkammer entsteht und mit weiteren Kammern vollautomatisch zu einer Einheit zusammengeschweißt wird.

Zum Schluss konnte noch die Fertigung der Wellenölkessel angeschaut werden. Auch hier kann entweder vollautomatisch (bei großen Stückzahlen) oder halbautomatisch bei  kleinen Mengen produziert werden. Besonders bei der Lackierung und Beschichtung der Produkte hat die Umweltfreundlichkeit der verwendeten Rohstoffe äußerste Priorität.

Bemerkenswert war auch zu sehen, mit welch großer Sorgfalt die Qualität jedes einzelnen Werkstücks geprüft wird. Hier ist der Mensch gefragt, der mit scharfem Blick und höchster Konzentration dabei ist, kleinste Mängel zu entdecken und zu beseitigen.

Für einige der Teilnehmer war diese Betriebsbesichtigung etwas ganz besonderes: sie hatten in ihrer Jugend "beim Menk" gelernt und teils viele Jahre in diesem Betrieb gearbeitet, sind nun schon lange in Rente und staunten nicht schlecht, wie sich Arbeitsmethoden und Maschinen in den letzten Jahrzehnten verändert und weiterentwickelt haben. Für alle anderen war es hochinteressant, einmal in die Werkshallen schauen zu können, an denen man fast tagtäglich vorbeifährt.

Zum Abschluss war die Gruppe in die Kantine eingeladen; hier gab es hausgemachte Erbsensuppe mit einer dicken Wurst und die "Ehemaligen" hatten Zeit und Gelegenheit, aus ihren Tagen in diesem Unternehmen zu erzählen. Der Vorsitzende Dr. H.J. Wagner bedankte sich herzlich im Namen des Vereins bei den beiden Herren Döring und Seekatz für ihre interessanten Schilderungen und der Küchen-Crew für ihre herzliche Bewirtung.  

Rundwanderweg Secker Weiher

 

 

Zum Schluss des Wanderjahres 2016 trafen sich 15 Wanderfreunde zu einer Rundwanderung zwischen Secker Weiher und Wiesensee. Strahlend blauer Himmel empfing die Wanderer schon am Treffpunkt und nach kurzer Fahrt war der Parkplatz am Secker Weiher erreicht.

 

 

 

 

Die Sonne tauchte See und Bäume in ein goldenes Licht. Zunächst am See entlang, führte der Weg erst durch herbstlich bunten Wald und dann über Wiesen Richtung Wiesensee.  

Weiter ging es durch den Golfplatz. Hier herrschte schon reges Treiben, genossen doch viele den Aufenthalt im Freien bei diesem traumhaften Wetter. Die Wandergruppe legte eine kleine Rast ein und genoss die Sonne. 

Nach der Durchquerung des Golfplatzes  führte der Weg leicht bergan Richtung Winnen. Am Ortsrand entlang ,durch den Wald und an einer Schießanlage vorbei war bald der Kleine Secker Weiher erreicht und alle freuten sich auf das Mittagessen am nahegelegenen Großen Secker Weiher.

 Rundwanderung bei Elkenroth

Leider war Wanderführer Manfred Schäfer erkrankt, so sprang Hans Jürgen Wagner für ihn ein und führte die Rundwanderung ins Gebhardshainer Land.  

Fünfzehn Wanderfreunde hatten sich eingefunden und genossen das herrliche Wanderwetter. Einmal mehr konnten zwei Gäste zum Mitwandern begrüßt werden und sehr zur Freude der Wanderer war auch Labrador-Mischling Lucky mit von der Partie.

Vom Ortsrand Elkenroth führte der Weg gleich hinaus in einen lichten Wald und zur Rosenheimer Lay. Dieser ehemalige Basaltsteinbruch wurde 1985 geflutet und hat sich inzwischen zu einem bemerkenswerten, ca. 50 ha großen Biotop gewandelt, das zahlreichen seltenen Amphibien, Insekten, Schmetterlingen und Vögeln zur Heimat geworden ist. Gerne verweilten die Wanderer an diesem idyllischen See, bevor sie wieder auf den eigentlichen Rundweg zurückkehrten.

Durch einen schönen Herbstwald wanderte die Gruppe Richtung Dickendorf, dessen Ortsrand bald erreicht war. Von hier ging es ins romantische Elbbachtal. Unterwegs bemerkten einige Wanderer die "Drei dicken Steine" um die sich die Sage von der Hildburg rankt. Stetig bergan führte der Weg immer bachaufwärts zurück nach Elkenroth wo die Gruppe zum Mittagessen einkehrte.

 

 Saftpresse auf dem Marktplatz

Auf Einladung des Westerwaldvereins kam die Mobile Saftpresse  Westerwald auf den Marktplatz in Bad Marienberg. Viele Wäller aus Bad Marienberg und Umgebung nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Äpfel zu Saft pressen zu lassen.

Selbst die Kleinsten aus dem Städtischen Kindergarten pflückten eifrig Äpfel und ließen es sich nicht nehmen, "hautnah" mitzuerleben, wie aus ihren Äpfeln köstlicher Apfelsaft wurde.

Und – obwohl die Ernte generell eher mager ausfiel,  stand die Presse den ganzen Tag nicht still! Wer noch Äpfel an seinen Bäumen hat, und diese gerne vermosten möchte, kann sich über die nächsten Standorte der Mobilen Apfelpresse im Internet unter info@obstbaumpflege-junge.de informieren.

 Aufgrund der guten Resonanz wird der Westerwaldverein die Mobile Saftpresse auch im nächsten Jahr wieder nach Bad Marienberg einladen.

Eifrige Pflückerinnen bei der Arbeit
Einer der Bäume mit vielen Früchten

 

Bilder-Nachlese zum Stoppelfest

 Besichtigung der Kerzenfabrik Flügel

 

Einen aufschlussreichen Nachmittag verbrachten 14 Mitglieder des Vereins und zwei Gäste, die sich zu einem Besuch in einem der ältesten Handwerksbetriebe der Stadt trafen. Schon im Jahr 1792 begann das heute in der 7. Generation geführte Familienunternehmen Kerzen für Schlösser, Kirchen und Klöster herzustellen. Auch heute werden alle Arten von Kerzen für kirchliche Anlässe individuell hergestellt.  

 Nach einer interessanten Einführung mit einem kurzen Film über die Geschichte des Kerzenmachens sowie über die verwendeten Wachse ging es in die Produktion.   

 

Hier konnte die Gruppe die Maschine sehen, mit der Kerzen automatisch gezogen werden. Auch die Herstellung der getauchten und in Formen gegossenen Kerzen wurde anschaulich dargestellt.  

Ein Mitarbeiter demonstrierte, wie die Kerzen mit einem härteren Wachs ihren letzten Überzug erhielten, dann ging es zur Design-Abteilung.

 Jede Kerze bekommt hier in Handarbeit ihre individuelle Verzierung – egal ob zur Taufe, Hochzeit oder jedem anderen, denkbaren Anlass.  

Zum Schluss hatten alle die Möglichkeit in der hauseigenen Ausstellung sowohl kirchliche als auch moderne, zu allen Gelegenheiten passende Kerzen zu bewundern und auch zu erwerben.

 

Dieser unterhaltsame Nachmittag klang in einem Café in der Fußgängerzone von Montabaur aus.

Sommerfest

Zum alljährlichen Sommerfest fanden sich 36 Aktive des Westerwaldvereins Bad Marienberg in der Schorrberghütte ein.

 Zunächst erfreuten sich die Besucher an den köstlichen Kuchen, die von den Marmer Frauen mit viel Liebe gebacken wurden.  

 Währenddessen  heizte Hans Jürgen schon mal den Grill an, und schon bald duftete es nach gegrilltem Fleisch und Würstchen. Natürlich gab es dazu hausgemachte Salate und die Getränke durften auch nicht fehlen.  

Hannelore agierte einmal mehr als "Küchenfee" und sorgte dafür, dass zum Schluss  alle Teller und Tassen wieder blitzblank im Schrank standen.

 

Wie immer hatten sich die Wanderfreunde viel zu erzählen und so ging dieser schöne, gesellige Nachmittag wieder viel zu schnell zu Ende.

Grube Bindweide

Draußen waren es über 25 Grad,drinnen erfrischende 10 °C und selbst als alle 19 Wanderfreunde mit gelben Schutzjacken und Helmen ausgestattet waren, fröstelten doch einige.

Mit der Original-Schmalspurbahn ging es auf dem gleichen Weg, den auch die Bergleute früher benutzten, ratternd und scheppernd in kleinen, käfigartigen Abteilen, immer tiefer in den Stollen. Dann hieß es aussteigen und zu Fuß weitergehen. Buchstäblich "am eigenen Leib" konnte man nun erleben, unter welch harten Bedingungen die Bergleute ihre Arbeit verrichten mussten.

 

Es war ja nicht nur die Kälte und das wenige Licht, nein auch der ohrenbetäubende Lärm der Werkzeuge, der viele Staub und das schwere Steine schleppen  -12 Stunden am Tag und 6 Tage die Woche untertage – machte diese Arbeit extrem schwer. Die "Arbeitserleichterung" durch Presslufthämmer und Sprengungen machten das Leben unter Tage auch nicht angenehmer, es wurde dadurch nur mehr Brauneisenstein, Eisenglanz und Spateisenstein zutage gefördert. Viele Männer aus Bad Marienberg und Umgebung brachen sonntags zu Fuß zur Grube auf, blieben die ganze Woche dort und kehrten erst samstags wieder zu ihren Familien zurück. Geschlafen wurde im Zechenhaus, wo sie von ihren mitgebrachten Vorräten lebten. 

 

Anschaulich wurden die unterschiedlichen Erze erklärt und wie und auf welchem Weg sie nach oben befördert wurden – und das alles ohne Starkstrom und Computer! Durch enge, dunkle Gänge, vorbei an Wasserabfluss-rinnen erfuhr man viel über die verwendeten Materialien beim Stollenbau und nach gut einer Stunde erreichte die Gruppe wieder die Schmalspurbahn, die sie ans Tageslicht zurückbrachte. Beim abschließenden Kaffeetrinken in der Dickendorfer Mühle genossen alle das wärmende Sonnenlicht. 

Rund um Neuhochstein

 "Warum denn in die Ferne schweifen…." fragten sich 15 Wanderfreunde, als sie die Felsen des  Hochsteins bestaunten.

Die Wanderung begann in der Ortsmitte und nach einem kurzen Anstieg war die Kuppe des über 500 m hohen Hochsteins, der auf die gleiche Weise wie die Wolfsteine entstanden ist, erreicht. Auch die dort stehende Basaltstele, die den Ort als Keltische Kultstätte auswies, fand Beachtung.

Durch einen herrlichen Buchenwald führte der Weg am Rand des alten Basalt-Steinbruchs entlang. Eine Wanderfreundin aus Neuhochstein wusste hier Interessantes aus ihrer Jugend zu berichten. Vorbei an der alten Kiesgrube und einer großen Wiese war bald der Ortsrand von Dreisbach erreicht und die Gruppe wandte sich Richtung Ailertchen. Parallel zur Landstraße verlief der bequem zu gehende, Weg um dann zum Markus-Hof abzubiegen.  

Schöne Rundumblicke auf Dreisbach, Bad Marienberg und die umliegenden Hügel begeisterten die Wanderer. Weiter ging die Gruppe Richtung Schönberg, vorbei am Sportplatz und von dort zurück zum Ausgangspunkt in Neuhochstein.

Bei strahlendem Sonnenschein fühlte man sich beim Mittagessen im Biergarten "wie im Urlaub".

 

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