Beim Frühjahrskonzert der

Oellinger Blasmusikanten

In Eichenstruth trafen sich neunzehn Wanderfreunde zur traditionellen Wanderung nach Höhn zum Frühlingskonzert der Oellinger Blasmusikanten.

Am Friedhof vorbei führte der Weg über Wiesen und am Wald entlang Richtung Großseifen. Bald war der "Schworze Pohl" erreicht wo eine Holzbrücke über die Nister führt. Hier genossen alle diese idyllische Stelle am Ufer. Weiter bergan ging es nach Höhn.

Schon von weitem hörte man die Blasmusik und beschwingten Schrittes waren die letzen Meter schnell bewältigt. Die Sonne glänzte mit den Musikinstrumenten um die Wette und die Gruppe traf auf weitere Wanderfreunde, die aus Neuhochstein, Ailertchen und Langenbach fast zeitgleich auf dem Platz hinter der alten Schule eintrafen. 

So genossen fünfundzwanzig Vereinsmitglieder nicht nur die "Dicke-Backe-Musik" sondern auch die erfrischenden Getränke und leckeren Grilladen. Natürlich blieben alle, um auch die – wie immer von fleißigen Frauen der Blasmusikanten gebackenen – köstlichen Kuchen und Torten zu probieren.

 Besuch bei Firma Scholl

Vierundzwanzig Marmer ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, einmal mehr hinter die Kulissen eines ortsansässigen Unternehmens zu schauen.

 "Mit einem Tellerwärmer fing 1945 alles an" – und wurde in 70 Jahren zum Spezialisten für Großküchengeräte und-einrichtungen, der in der Gastronomie in aller Welt mit seinen Produkten vertreten ist.

Mit dieser interessanten Einführung in die Firmengeschichte begann ein Rundweg durch den Betrieb, der nicht nur zeigte, wie mit modernsten Methoden Produkte entwickelt werden, sondern auch, wie – z.B. dank Laserschneidetechnik – auf spezielle Kundenwünsche eingegangen werden kann. Mussten früher noch jede Menge Werkzeuge gebaut werden, um verschiedene Werkstücke aus dem Stahl schneiden zu können, programmiert man heute einen Lasergerät, das vollautomatisch alle gewünschten Größen und Formen ausschneidet und auch gleich mit Gewinden, Aussparungen etc. versieht. Überraschend war auch, wie vielfältig die Produkte rund um das Warmhalten, Kühlen und Präsentieren von Speisen sind. Dazu gehören auch Induktionsherdplatten und Geräte zum "Front-Cooking" ebenso wie Tablettwagen und Spültische. Besonders die Firmenphilosophie, dass die engagierten Mitarbeiter das Kapital der Firma darstellen beeindruckte die Besucher. Natürlich waren darunter auch "Ehemalige", die mit großer Freude alte Kollegen wieder trafen und – trotz aller Modernisierung – doch ihre alten Arbeitsplätze wieder erkannten!

Bei erfrischenden Getränken im Foyer besah man sich die vielen Auszeichnungen, die das Unternehmen erhalten hat und erfuhr, dass die Firma schon seit Jahren die "Olympiade der Köche" mit ihren Produkten ausstattet, was für alle Beteiligten immer wieder ein Highlight ist. Der Vorsitzende Hans J. Wagner bedankte sich herzlich bei Frau Scholl und ihren Mitarbeitern für diese interessanten Einblicke in einen Betrieb "in der Nachbarschaft". 

Tag es Wanderns auf der

Marienberger Höhe

Auch wenn der Westerwaldverein Bad Marienberg  seine Gäste vom Zweigverein Selters und aus Kundert mit einem kräftigen Regenguss begrüßte, traten alle gut gelaunt die Wanderung  rund um die Marienberger Höhe an. Vom Parkplatz führte der Weg hinauf zum Wildpark durch die Allee der "Bäume des Jahres" zum Hedwigsturm. Die Wanderführer Ingrid und Hans Jürgen Wagner gaben Informationen über den Wildpark sowie über  Bäume und Tiere. Weiter ging es vorbei an blühenden Rhododendron-Büschen und Wildgehegen zur vereinseigenen Wilhelmshütte.

Der Regen hatte aufgehört und die fünfzehn Wanderer genossen die frische Waldluft, die von vielstimmigem Vogelgezwitscher erfüllt war. Bald war die Wacholder-Heide, die ebenfalls vom Marienberger  Verein gepflegt wird, erreicht. Hier durfte natürlich ein Gläschen Wacholder Schnaps nicht fehlen!

Nach dieser kleinen Rast ging es Richtung große Wolfsteine. Der Weg dorthin führte an einer neuen Info-Tafel vorbei, die auf einen Aussichtsturm, der im Jahr 1900 dort erbaut wurde, hinweist. Werner Schuster machte ein paar Meter weiter auf einen alten Grenzstein aufmerksam, der einst die Gebiete Hachenburg/Sayn und Nassau/Oranien voneinander trennte. Bei den großen Wolfsteinen wurde natürlich von der Sage, wie die Steine dorthin kamen, erzählt. Hier wusste Werner Schuster auch Interessantes aus der Römerzeit  zu berichten. Die Römer sind damals bis in die Wälder oberhalb Zinhains vorgedrungen.

Letzte Station waren die Kleinen Wolfsteine und die Waldkirche und nach einer kleinen Rast hier war es nur noch ein kurzer Weg zurück zum Parkplatz. Natürlich durfte ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee und Kuchen in der Altstadt nicht fehlen. 

  

 Rund um die Krombachtalsperre

Die erste Wanderung im Mai führte Friedel Stahl rund um die Krombachtalsperre.

Es trafen sich neunzehn Wanderer, die sich auch von dunstigem Wetter nicht vom Wandern abhalten ließen. Zuerst führte der Weg leicht bergan durch lichten Wald und über die Grenze nach Hessen. Bald war die vierzehn Meter hohe Staumauer in Sicht. Unterhalb der Staumauer ging es weiter und anschließend über einen schönen - teils baumbestandenen Wiesenweg entlang des Sees Richtung Rehe. Immer wieder boten sich schöne Ausblicke auf den See mit seinen Wasservögeln.  Nach einer kurzen Rast setzte die Gruppe ihren Weg fort und erreichte über bequem zu gehende Wege ihren Ausgangspunkt. Nach neun gewanderten Kilometern freuten sich alle auf die Einkehr zum Mittagessen.

 

  1. Unnauer Genusswanderung

 Zur 1. Unnauer Genusswanderung trafen sich zwölf Wanderfreunde und fuhren zum Startpunkt an der alten Schule in Stangenrod. Nachdem die Broschüren verteilt und die Wanderstrecke besprochen war, machte sich die kleine Schar zügig auf zur ersten Genussstation an der Feuerwehr in Korb.

Nach kurzem Aufenthalt ging es auf gut ausgeschilderten Wegen über Feld und Flur Richtung Struthof. Hier stärkte sich Mancher mit deftig belegten Broten. Bald war das Ortszentrum von Unnau erreicht und die gegrillten Würste der Metzgerei Rübsamen schmeckten den Wanderern hervorragend. Da kamen die erfrischenden Cocktails der Brennerei Weyand nur wenige Meter weiter gerade recht! Nach diesen abwechslungsreichen Genüssen war der Weg zur Endstation nicht mehr weit, zumal der AMC auf halber Strecke noch mit erquickenden Getränken aufwartete.  

In der alten Schule warteten die Frauen schon mit leckerem, selbstgebackenem Kuchen und duftenden Kaffee auf die Wanderer, die sich darüber freuten, bei herrlichem Wetter eine so schöne und "wohlschmeckende" Wanderung erfolgreich absolviert zu haben.

 

Doppelwanderung im Westerburger Land

Der Wind blies eisig, aber er verscheuchte auch fast alle Wolken und so konnte sowohl die erste XXL-Rucksackwanderung, als auch die "Kurzwanderung" bei Sonnenschein und trockenen Fußes stattfinden. Insgesamt siebenundzwanzig Wanderer trafen sich am Wiesensee, darunter auch Gäste aus Höchstenbach, Kaden, Westerburg, Höhr-Grenzhausen und Nister, die sich gerne der Rucksacktour anschlossen. Auch der Vierbeiner Finn war bereit, mit auf die große Wanderung zu gehen.

So machten sich dreizehn Wanderer unter der Führung von Armin Wagner auf den19 km langen Weg vorbei am Secker Weiher zur Holzbachschlucht, die in frühlingsgrünen Farben leuchtete. 

Weiter ging es über Gemünden in Richtung Westerburg und nach knapp sechs Stunden war die Gruppe wieder am Wiesensee. Unterwegs boten sich immer wieder schöne Ausblicke ins Westerburger Land; auch war Zeit zum Rasten und man ließ sich die mitgebrachte Rucksack-Verpflegung schmecken.

 

Der 9 km langen Wanderung schlossen sich vierzehn Wanderfreunde an, die unter der Führung von Hans Jürgen Wagner am Westufer des Wiesensees entlang bis Pottum ging und dort über das Harschbacher Feld auf dem Fernwanderweg 5 die Wallfahrtskirche Liebfrauen in Hergenroth erreichte.

Hier informierte die Küsterin die Gruppe über die Geschichte der Kirche und stimmte mit den Wanderern das Lied "Gro0er Gott, wir loben dich" an. Einige nahmen die Gelegenheit wahr, eine Kerze anzuzünden; dann setzten die Wanderer frisch gestärkt ihren Weg über Westerburg zurück zum Wiesensee fort.

 

Bei der anschließenden Einkehr in Ailertchen stärkten sich alle an einem leckeren Mittags-Buffet.

Rundwanderung Secker-Weiher

Am Parkplatz Secker Weiher trafen sich siebzehn Wanderfreunde zu einer ca. 7,5 km langen Wanderung.  

Zunächst führte der Weg R 22 entlang des Secker Weihers, dann durch frühlingsgrünen Wald, dessen Boden mit weiß blühenden Anemonen übersät war, zum Eulsberg und weiter zum Seitenstein. 

Unterhalb des Seitensteins luden Bänke zum Verweilen ein. Nach einer kleinen Rast war bald der Ortsrand von Rennerod erreicht. Weiter ging es auf dem Wanderweg R 21 entlang des Ortsrandes von Seck zur Klosterruine Seligenstadt.

Hier informierten sich die Wanderer über das ehemalige Kloster. Die Gruppe passierte den Klosterweiher und erreichte die "Allee der Bäume des Jahres". Von hier war es nur noch ein kurzes Stück zurück zum Secker Weiher.

Bei der Schlusseinkehr ließen sich manche den ersten Spargel des Jahres schmecken.

 

Rundwanderung um Neustadt

Bei schönstem Sonnenschein, fanden sich 16 Wanderfreunde – darunter auch ein Gast aus Mündersbach – zur ersten Frühjahrswanderung des Westerwald-Zweigvereins Bad Marienberg ein. Der bequem zu gehende, sieben Kilometer lange Rundweg startete am Wasserbehälter am Schellenberger Berg.

Hier machte der "kalte Wind" seinem Namen Ehre und blies rote Backen. Über einen Wiesenweg mit herrlichem Ausblick bis zum Taunus ging es zunächst zu den Höhner Windrädern, anschließend durch ein schönes Waldstück nach Neustadt.

Inzwischen hatte auch der Wind nachgelassen und die Sonne schickte ungehindert ihre wärmenden Strahlen. Nach der Ortsdurchquerung luden Bänke an einer kleinen Kapelle auf dem Wanderweg Nr. 6 zu einer kurzen Rast ein.

Auf einem sonnigen Weg in Richtung Mülldeponie bog die Wandergruppe bald wieder ab, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Alle freuten sich, eine so schöne und leicht zu gehende Wanderung bei herrlichem Wetter mit erlebt zu haben. Natürlich durfte auch die gesellige Schlusseinkehr in Hellenhahn-Schellenberg nicht fehlen.

 

Jahreshauptversammlung am 17. März im Wildpark-Hotel

Der Vorsitzende, H.J. Wagner begrüßte 37 Mitglieder zur JHV. Vor der Vorstellung der Tagesordnung gedachte die Versammlung der im Jahr 2016 Verstorbenen. Danach konnte H.J. Wagner drei neue Mitglieder aus dem Jahr 2016 und fünf neue Mitglieder aus 2017 willkommen heißen..

 Satzungsänderungen

Die mit den Einladungen verschickten Texte zu (durch das Finanzamt geforderten) Satzungsänderungen wurden nochmals kurz erläutert und von der Versammlung einstimmig angenommen.

Anschließend trug der Vorsitzende seinen Jahresbericht vor. Er bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern, die den Vorstand bei allen Veranstaltungen unterstützten, und bei allen Aktiven, die die angebotenen Wanderungen und Touren gerne angenommen haben.

Es folgten die Berichte der Fachwarte.

Der Jahresabschluss wurde einstimmig genehmigt und dem Vorstand einstimmig – mit Enthaltung der Betroffenen – Entlastung erteilt.  

Gerti wird aus dem Vorstand verabschiedet

Danach folgte die Ehrung von drei Mitgliedern für 25jährige und eines Mitgliedes für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit

Nach der Vorstellung der Ein- und Ausgabenschätzung 2017 wurde die geplanten Aktivitäten vorgestellt:

Es gibt 28 Ausflüge und Besichtigungen und 8 Aktionen. Die Tagestouren wurden näher beschrieben. Eine wichtige Neuerung hob der stellv. Vorsitzende, Armin Wagner, hervor: Er führt in diesem Jahr drei XXL-Rucksacktouren, die für Wanderer gedacht sind, die weiter als 10 km  und flotter wandern möchten. Entsprechende Flyer (auch für die Tagestouren) lagen zum Mitnehmen aus. Der Vorsitzende appellierte nochmals eindringlich, bei diesen Ausflügen die im Wanderplan angegebenen Anmeldefristen wahrzunehmen.

Verschiedenes:

Aus den Reihen der Mitglieder wurde der Wunsch geäußert, für diejenigen, die bei Wanderungen "immer" bei anderen mitfahren, eine Kilometer-Pauschale zu errechnen, die sie dann dem Fahrer übergeben können. Dies ist geschehen und wurde der Versammlung vorgestellt.

Zum Schluss zeigte Ingrid Wagner eine Bildershow der Aktivitäten 2016 und bot an, Interessierten eine CD zu brennen und zur Verfügung zu stellen.

Firmenbesichtigung bei Fa. Mann in Langenbach b.K.

Zusammen mit dreißig Mitgliedern des Zweigvereins Daaden fanden sich vierundzwanzig Marmer in Langenbach ein, um bei einer kurzen Wanderung und der Betriebsführung in einem Holz verarbeitenden Unternehmens dabei zu sein.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen führte Gerhard Görg aus Daaden die Gruppeaus dem Ort hinaus an einen kleinen Basaltsee.

 

Entlang des Langenbachs ging es zum Weiher unterhalb der Kläranlage und durch einen vorfrühlingshaften Wald zurück zur "Alten Schule".

 

Nach einer anschaulichen Präsentation über Firmenstruktur, Naturenergie-Erzeugung  und Holzpellets-Fertigung in der "Alten Schule" machte sich die Gruppe auf, einige Stationen zu erkunden.

Hier konnte eine der "Pellets-Tankstellen" bestaunt werden, an der Privatleute ihr Brennmaterial direkt lose abholen können.

 

Der Weg führte vorbei an großen Halden mit Sägemehl weiter zum Blockheizkraftwerk. Die Abwärme dieses Stromerzeugers wird zum Trocknen des Sägemehls verwendet, das dann zu Pellets gepresst wird. Auch hier konnte der Fachmann alle Fragen zum Produktionsablauf beantworten.  Die letzte Station war die Halle, in der ein Roboter vollautomatisch die Pellets in Säcke packte.

 Zum Schluss fand sich die Gruppe zu einer guten Tasse Kaffee und Kuchen zusammen, bevor man sich – vollgepackt mit Informationen – auf den Heimweg machte.   

Gesundheitsmesse

unser Info-Stand 2017

Bürgermeisterin Sabine Willwacher an unserem Stand

 

Winterwanderung um den Wiesensee

Tolles Bilderbuchwetter lockte 27 Wanderfreunde zum Auftakt der Wandersaison an den Wiesensee. Besonders erfreulich war, dass die Wanderführer, das Ehepaar Roth, einmal mehr Gäste begrüßen konnten, die sich spontan zum Mitwandern eingefunden hatten. So machte sich die Gruppe gut gelaunt auf den ca. 6 km langen Rundweg, der immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die zahlreichen Wasservögel bot. Auch das erste Grün und die Weidenkätzchen, die in der Sonne glänzten, erfreuten die Wanderer. Anschließend ließen sich alle eine gute Tasse Kaffee und Kuchen schmecken und waren sich einig, dass diese Wanderung ein schöner Beginn eines - hoffentlich sonnigen - Wanderjahres war!