Auf dem Streuobstwiesenweg

 

 

 

 

Die Obstbäume entlang des Streuobstwiesenweges bei Mülheim-Kärlich standen in voller Blüte – sehr zur Freude der 10köpfigen Wandergruppe aus Bad Marienberg.

Am Sportplatz oberhalb von Kärlich begann ein ca. 9 km langer Rundweg, der zuerst bergan zu einer tollen Aussicht in das Rheintal führte. Der Weg tauchte danach direkt in das weiß-rosafarbene Blütenmeer der Obstbaumwiesen  ein , ein einzigartiger Anblick! Durch eine malerische Mischung aus Wald, Obstwiesen und Feldflur erreichte die Gruppe das Kettiger Tal, die Arenzwiese und ging hinunter zum Kettiger Bach.

Vorbei an knorrig-dicken Holunderbäumen und weiteren Obstbaumwiesen führte der Weg  hinauf auf ein Plateau mit großartigem Panoramablick in die Vulkaneifel. Entlang einer Baumreihe warten die Erlebnisstationen des Weges; Insektenhotel, Dendrophon und das Duftdidaktikum. Weiter ging es zu einem Wäldchen am Rand der Tongrube Karl-Heinrich und ins Niederholz. An einer Kapelle vorbei führte ein Grasweg zurück in die Streuobst-landschaft.

Nach einigen Richtungswechseln erreichten die Wanderer  erneut eine Anhöhe von der man einen sehr schönen Blick ins Rheintal hatte. Von dort aus blieb der Weg erst eben, dann führte er zurück nach Kärlich. Auch auf diesem Abschnitt begeisterte die Blütenpracht der Streuobstwiesen, nicht nur an den Bäumen, sondern auch auf den Wiesen und Rapsfeldern, die ebenfalls in voller Blüte standen.

Obwohl "gemischt" angekündigt, spielte auch das Wetter mit und die Wanderer freuten sich über angenehme Temperaturen. 

 

   Besuch bei der Birkenhof-Brennerei

 Strahlender Sonnenschein begrüßte die Wanderer, die sich am Tenniscenter trafen, um gemeinsam nach Nistertal zu wandern. Obwohl bekannt, waren alle vom tollen Panoramablick oberhalb von Nistertal begeistert. Ohne große Anstrengung ging es bergab und schon war das Ziel, die Brennerei, erreicht.

 

Zur Begrüßung wurde jeder mit einem kleinen irdenen Krug ausgestattet, damit man auch probieren konnte, wovon während der informativen Führung gesprochen wurde.

Erste Station war die Kornbrennerei, hier erfuhr die Gruppe alles Wissenswerte zu diesem Thema und bekam eine Kostprobe des Korns. Bei der zweiten Station, der Obstbrennerei, erklärte Ruth Burkard die Unterschiede zur Kornbrennerei und wusste viel Interessantes zu berichten. Auch jetzt durfte eine kleine Kostprobe nicht fehlen und die kleinen Becher kamen zum Einsatz.

Zum Schluss der Führung konnte die Whisky – Brennerei und vor allem das Fasslager besichtigt werden. Hier bekam man eine Vorstellung davon, mit welcher Kreativität und Sachverstand die Destillateure bei der Arbeit sind. Insgesamt war die Gruppe sehr beeindruckt davon, mit wie viel Liebe und Wissen um Obstsorten und Pflanzen die Brennerei-Fachleute immer wieder Neues ausprobieren und in Hochprozentiges umsetzen.

 

Der krönende Abschluss war dann die Verkostung bei einer deftigen Jause. Es konnten verschiedene Brände und Liköre probiert werden. Nach rund zweieinhalb Stunden standen die Abholer vor der Tür, manche nutzten noch schnell die Gelegenheit zum Einkauf, dann war dieser erlebnisreiche und informative Nachmittag auch schon zu Ende.

 

Winterwanderung um Höhn

Am Sonntag konnte die für Januar vorgesehene Winterwanderung nachgeholt werden. Vom Marktplatz in Höhn startete eine kleine 7köpfige Gruppe zu einem Rundweg. Der führte zunächst aus dem Ort hinaus in Richtung Windpark und schon von Fern konnte man ein auf einem Schwerlasttransporter liegendes Rotorblatt sehen. Bald waren die ersten Baustellen des Windparks erreicht und bei näherer Betrachtung wurden  die wahren Dimensionen sichtbar –  ein Rotorblatt allein war 89 Meter lang mit einem Durchmesser von gut 2 Metern!

 

Auch als die Gruppe dann dicht vor einem Windrad stand, mussten sie schon weit nach oben sehen, um die Gondel in 140 m Höhe zu erkennen. Vorbei an weiteren Baustellen und schon fertigen Windrädern näherten sich die Wanderer wieder dem Ortskern.Obwohl die Sonne nicht so richtig scheinen wollte, war die Gruppe doch froh, dass kaum Wind ging und der Schnee erst richtig einsetzte, als Alle schon in einer behaglichen Gaststube in Höhn saßen und sich das Mittagessen schmecken ließen.

 

Jahreshauptversammlung des Vereins

 

Obwohl die Post in diesem Jahr 9 Tage brauchte, um die Einladungen zur JHV innerhalb Bad Marienbergs auszuliefern und diese deshalb nicht fristgerecht zugestellt werden konnten, fanden sich 34 Mitglieder zur JHV im Wildparkhotel ein. Sie beschlossen dann auch einstimmig, die Sitzung abzuhalten.

Nach dem Gedenken an die Verstorbenen wurde die Hauptversammlung mit den Tätigkeitsberichten des Vorsitzenden und der Fachbereichsleiter fortgesetzt.  Der Vorsitzende fasste die Aktivitäten des vergangenen Jahres kurz in Zahlen zusammen und konnte vermelden, dass die Mitgliederzahl auch in diesem Jahr konstant blieb.

Gerti Röttig erläuterte die Finanzlage des Vereins und konnte von einem ausgeglichenen Haushalt sprechen. Die Kassenprüfer bescheinigten einmal mehr eine vorbildliche Kassenführung und die Versammlung erteilte einstimmig Entlastung. Als Kassenprüfer wurden erneut Peter Schäfer und Gerhard Roth gewählt.

Ernst Nockelmann berichtete von der Pflanzung des Feldahorns (Baum des Jahres 2015) und von der neuen Streuobstwiese. Er bedauerte, sich aufgrund gesundheitlicher Probleme,  nicht zur Wiederwahl stellen zu können. Der Vorsitzende bedankte sich herzlich für sein Engagement und überreichte ihm ein Geschenk.

Werner Schuster sprach über seine Wegearbeit, die er im zurückliegenden Jahr zusammen mit Gustl Matz erledigt hat. Unter anderem mussten 70 km Wanderwege erfasst und ihre Beschaffenheit dokumentiert und an den Hauptverband gemeldet werden. Dazu kamen die üblichen Überprüfungen und Ausbesserungsarbeiten.

Ingrid Wagner äußerte sich sehr erfreut über die gute Zusammenarbeit mit der Presse und erfuhr einmal mehr, wie positiv die Berichte im Wäller Blättchen, in der Rheinzeitung, im Lokal-Anzeiger und im WW-Kurier von den Mitgliedern aufgenommen werden. Auch konnte sie berichten, dass die Besuche auf der Internetseite des Vereins mit ca.1000 Besuchern pro Monat konstant bleibt.

ZumThema Wandern 2015 verwies sie auf eine kleine Dia-Show, die am Ende der Sitzung gezeigt wurde.

Zu den Berichten der Fachwarte gab es keine Wortmeldungen. Dem gesamten Vorstand wurde – mit Enthaltung der Betroffenen – Entlastung erteilt. Nach der Finanz-Vorschauauf 2016 standen Neu- und Wiederwahlen an.

Wiedergewählt wurden:

Der Vorsitzende: Dr. Hans Jürgen Wagner, der stellv. Vorsitzende: Armin Wagner, Fachbereich Finanzen:  Gerti Röttig, Schriftführerin sowie  Presse+PR und Wandern: Ingrid Wagner, Wege: Werner Schuster.

Neugewählt wurden:

Die Fachwarte Kultur: Birgit Regner und Natur: Friedel Stahl. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

Der Vorsitzende beglückwünschte Alle und bedankte sich herzlich für das bisherige (und künftige) Engagement.

Ingrid und Hans Jürgen Wagner stellten dann die geplanten Aktivitäten – insbesondere eine Ganztagestour zur neuen Hängebrücke im Hunsrück, eine

3-Tagestour in denThüringer Wald und eine 2-Tagestour ins Ahrtal – vor.

Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden in diesem Jahr folgende Personen geehrt:

 

Für 25 Jahre:  Ehepaar Königsmann (FrauKönigsmann ist damit – zusammen mit ihrer Mitgliedschaft in Westerburg –bereits 75 Jahre Mitglied im Westerwald- verein!!)

 

Für 50 Jahre: Archibald Bönsch (nicht anwesend) Hubert Hrachowetz  und Alfred Franz. Für 60 Jahre: Horst Steup.

Alle Jubilare erhielten eine Urkunde und die Ehrennadel des Vereins. 

 

Winterwanderung rund um

Bad Marienberg

 Im "zweiten Anlauf" hat es mit dem Auftakt der Wandersaison geklappt und eine Schar von 15 Wanderfreunden traf sich zur ersten Wanderung in diesem Jahr. Besonders gefreut hat es die Gruppe, dass sich auch zwei Gäste aus der Eifel, die in Bad Marienberg Urlaub machen,  zum Mitwandern einfanden.  Von der Stadthalle aus ging es Richtung Bacher Lay und über das Kneippbecken auf den Schorrberg-Rundweg.

Am Kneippbecken
Auf dem Schorrberg-Rundweg

 Vorbei an der neuen Streuobstwiese des Vereins führte Hildegard Roth die Wanderer nach Langenbach, dann entlang der Nister  zurück zum Marktplatz, wo die ca. 8 km lange Wanderung mit der Schlusseinkehr im Westerwälder Hof endete. Das Wetter meinte es gut, bis auf ein wenig "Gefissel" war es trocken und auch der Wind war nicht so schlimm wie angekündigt. So waren alle froh, sich an diesem Sonntag doch zum Wandern entschlossen zu haben.