Mit dem Nachtwächter Hachenburg entdecken...

…konnten 30 Wanderfreunde am schönen und trockenen Mittwochabend. Schon frühzeitig traf sich die Gruppe zum gemeinsamen Abendessen am Marktplatz, um dann frisch gestärkt die historische Altstadt näher kennenzulernen.  

Zuerst erfuhr man Interessantes über den Löwenbrunnen mit seinem vergoldeten Saynischen Wappenlöwen als Sinnbild der Landesherrschaft und über die alten Fachwerk-häuser, die fast alle erst nach dem letzten großen Brand ab 1654 erbaut wurden. Eines der ältesten Häuser, das –weil aus Stein gebaut - nicht abgebrannt war, ist das Steinerne Haus (heute Gasthaus zur Krone), das schon im 15. Jahrhundert als Herberge diente.

 

Hier rätselten die Wanderer, wie der "Mohrenkopf" auf den Giebel kam und bewunderte das "goldene Dachl" der Stadt.

 

Die Gruppe ging weiter zu der um 1200 entstandenen evangelischen Kirche, deren Geschichte näher erläutert wurde.

Auch über den Bau der Burg und Wiederaufbau als Barockschloss nach dem Brand im Jahr 1654 wusste Nachtwächter Eulberg zu viel zu berichten. Vorbei an der Stelle, wo früher das obere Stadttor und die Stadtmauer standen, führte der Weg in die Mittelstraße mit ihren zahlreichen, schönen Fachwerkhäusern, die heute kleine Geschäfte und sogar das mit 4 Doppelzimmern kleinste Hotel der Stadt beherbergen. Die Führung endete am Vogtshof und dem Alten Rathaus. Hier bedankte sich Hans J. Wagner bei Hermann J.Eulberg im Namen der Wanderfreunde für diesen aufschlussreichen Einblick in die Hachenburger Stadtgeschichte

Zwischen Hellenhahn-Schellenberg

und Rennerod

Trotz schwül-warmen Wetters trafen sich 11 Wanderfreunde, um auf diesem ca. 8,5 km langen Rundweg zu wandern. Vom Friedhof aus ging es bequem bergan. Bald war der Wald erreicht und die Bänke am "Hasenbahnhof" luden zum Verweilen ein.

Nach einem kurzen, sehr schmalen und etwas schlammigen Weg kam die Gruppe am 495 m hohen Seitenstein an, der  etwas größer ist als der Große Wolfstein. Die Sage berichtet über einen Schatz, der hier zu finden sein soll.

 

Nun ging es auf den Westerwaldsteig, dem die Wanderer Richtung Rennerod folgten. Vorbei an blühenden Stauden und Himbeer-Sträuchern, an denen schon leckere Früchte hingen, kam man an den Rand des Waldes. Von hier hatte man einen interessanten Ausblick auf Rennerod und konnte sogar bis zum Taunus blicken.  

Weiter führte der Weg zu den Drei-Kaiser-Eichen, die im Jahr 1888 gepflanzt wurden und heute einen schönen Anblick bieten.

Hier verließ die Gruppe den Westerwaldsteig und wandte sich wieder dem Weg Richtung Hellenhahn zu. Zunächst durch Wald und vorbei am "Böhlen" war bald eine große Wiesenfläche erreicht, bevor der Weg am Sportplatz entlang zurück zum Ausgangspunkt führte. Hier lud der Marienhof unter freiem Himmel zur Mittagsrast ein.

 

Der Panoramaweg um Daaden

Auf dem Panoramaweg führte das Ehepaar Roth eine Gruppe von 18 Wander-freunden rund um Daaden. Der ca. 6 km lange Weg begann in der Ortsmitte und ging vorbei an schönen Fachwerkhäusern hinaus ins "Reuschewäldchen". Der aus Daaden stammende Wanderführer wußte zu den alten Häusern und Gassen allerlei zu erzählen, verbrachte er hier doch seine "Lausbubenzeit"!

Weiter wanderte die Gruppe zum Aussichtsplatz "Am Silberberg", wo man bei einer kleinen Rast den herrlichen Blick auf den Ort, die imposante Kirche und die gegenüberliegenden Höhen genoss. Nun verläuft der Weg bequem und eben immer am Waldrand entlang und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf das üppige Grün der Landschaft.  

Bald wurde die Kreisstraße überquert, das Friedewälder Tal und damit die gegenüberliegende Hangseite erreicht. Durch das "Jungental" und über den Aussichtspunkt "Hahnenkopf" erreichte die Gruppe die evangelische Kirche. Hier wurde sie bereits von Ulrich Meyer vom WWV Daaden erwartet.

Der Fachwart für Geschichte und Heimatkunde wusste viel Interessantes über die eindrucksvolle Kirche zu berichten und sparte auch nicht mit einigen launigen Anekdoten aus der Daadener Heimatgeschichte.

So erfuhr die Gruppe, dass die Kirche zwischen 1722-1724 an Stelle der früheren romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Von dieser blieb der Turm erhalten, der 1784 erhöht und mit einer Zwiebelhaube mit aufgesetzter Laterne versehen wurde. 

Die 1200 Sitzplätze umfassende Kirche mit schmuckvoller Kanzel und darüber liegendem Orgelprospekt ist eine der schönsten und größten Schöpfungen des Barocks im Westerwald. Ulrich Meyer legte anschaulich dar, wie sich die Kirchengeschichte in Daaden von der Zeit der Reformation bis heute entwickelte. Auch dass sich die Daadener nicht einigen konnten, ob ein Hahn oder Engel als Wetterfahne dienen sollte. Als man sich letztendlich für ein Engel entschieden hatte, war der Spitznamen "Hahnengler" für die Daadener erfunden. Noch immer kündet der Engel recht zuverlässig das Wetter an, wonach sich die Bauern bis heute richten.

 

Als Dankeschön für seine Ausführungen überreichte Hildegard Roth ein Exemplar des Wäller Platt Lexikons, über das sich Ulrich Meyer sehr freute. Beim gemütlichen Mittagessen klang dieser schöne Wandertag aus. Und – fast schon selbstverständlich – bescherte Petrus der Gruppe bestes und trockenes Wanderwetter!

 

Rund um die Obernautalsperre

Armin Wagner führte dreizehn Wanderfreunde auf einem

ca. 10 Kilometer langen Rundweg um die Obernautalsperre unweit von Netphen.

 Der mit 86 ha größte Stausee in Siegerland-Wittgenstein hat ein Fassungsvermögen von 15 Mio. Kubikmeter Wasser und dient der Trinkwasserversorgung und dem Hochwasserschutz der Gegend. Die beiden Bäche Obernau und Nauholzbach speisen den See.  

 Der bequem zu gehende Rundweg führte durch lichten Wald oberhalb des Sees bot den Wanderern immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die bewaldeten Hügel rundum.

 

Auch über das Wetter konnte man sich nicht beklagen – bis auf einen leichten Schauer war es sonnig und die Temperaturen ideal zum Wandern.

Auf den letzten Metern auf der Staumauer freuten sich alle auf das Mittagessen im gemütlichen Landhaus in Netphen.

Tagesfahrt zur Hunsrück-Hängebrücke

Hans J. Wagner begrüßte 41 Wanderfreunde zur Fahrt nach Mörsdorf im Hunsrück. Er freute sich besonders, nicht nur neun Gäste sondern auch drei Mitglieder benachbarter Zweigvereine willkommen zu heißen. Gegen 10 Uhr war das Ziel erreicht und die Wanderer machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den kurzen, ca. 1,5 km langen Weg zur Hängebrücke.

Hier staunte man nicht schlecht, denn die Daten der Hängebrücke über Länge und Höhe über der Schlucht waren zwar bekannt, aber man musste das alles wirklich mit eigenen Augen gesehen haben. Bis auf zwei Wanderer wagten alle den Weg über die Brücke und waren begeistert!

Hier staunte man nicht schlecht, denn  die Daten über Länge und Höhe über der Schlucht der Hängebrücke waren zwar bekannt, aber man musste das alles wirklich mit eigenen Augen gesehen haben. Bis auf zwei Wanderer wagten alle den Weg über die Brücke und waren begeistert!

Weiter führte der Weg leicht bergan nach Sosberg, wo der Bus die Reisegruppe wieder aufnahm.  

Nach einer 45minütigen Fahrt erreichte man Gondershausen. Hier waren die Wanderer noch einmal gefordert, denn die Straße hatte zwei zu enge Kehren für den Bus:  So waren knapp zwei Kilometer durch einen schattigen Wald hinunter ins Baybachtal zu Fuß zu gehen. 

Im Garten der verträumten Schmausemühle, bei kühlem Bier und gutem Essen, waren die Anstrengungen schnell vergessen. Gut gestärkt machten sich dann 19 Wanderer auf den Weg nach oben, während der Rest gutgelaunt auf ein Taxi wartete, dass im Pendelverkehr alle wohlbehalten zum Bus brachte. Leichtes Donnergrollen machte deutlich, dass es nicht überall Sonnenschein gab, aber es blieb trocken! Kurz vor 18 Uhr war Bad Marienberg erreicht und alle waren begeistert von diesem schönen, erlebnisreichen Tag! 

Hier noch ein paar Impressionen:

 

 

 

 

 

Blick von der Brücke

 Der Baum des Jahres ist gepflanzt!

Er wurde am 5. Juni in einer kleinen Zeremonie der Öffentlichkeit übergeben. Mitglieder und Vorstand des Westerwaldvereins Bad Marienberg e.V. trafen sich am Wildpark, wo Stadtgärtner Nies bereits den Baum des Jahres 2016, die Winterlinde, gepflanzt hatte.

Der Fachwart Natur, Friedel Stahl wusste über die Winterlinde unter anderem zu berichten, dass es sich hier um eine uralte Baumart handelt, dessen Bestandteile man bei der Gletschermumie "Ötzi" gefunden hat. Auch ist die heilende Wirkung dieses Baumes seit alters her in der Volksmedizin bekannt. Der Bast, den man heute als Gärtnerbast kennt, wurde schon in der Steinzeit als Flechtwerk benutzt.

 

Nach diesen aufschlussreichen Infos enthüllten er und Bürgermeisterin Sabine Willwacher die Info-Tafel, die vor dem Baum aufgestellt ist.

Sabine Willwacher bedankte sich herzlich beim Westerwaldverein Bad Marienberg für das ehrenamtliche Engagement und nannte diese, auf inzwischen 27 Bäume angewachsene Baumallee am Wildpark, eine gelungene Bereicherung der Erholungsstadt Bad Marienberg. Näheres zur Winterlinde hier klicken

Besuch der Abtei Marienstatt

Fünfzehn Wanderfreunde trafen sich, um Näheres über das Leben in der Abtei Marienstatt zu erfahren.

Einer informativen Video Vorführung, in der nicht nur über den Alltag im Kloster, sondern auch über die vielfältigen Aufgaben der Mönche berichtet wurde, schloss sich ein Rundgang durch den Kräutergarten an. Bei strahlendem Sonnenschein  waren viele Heil- und Küchenkräuter zu sehen, die Einigen aus dem eigenen Garten bekannt waren. Besonders schön anzusehen waren die reichblühenden Akelei- und Mohnstauden. Auch dem Buchladen wurde ein ausgiebiger Besuch abgestattet. Während es für manche Zeit wurde, an der Abendvesper teilzunehmen, begaben sich andere direkt zum Brauhaus. Dort trafen sich dann Alle zu einem  leckeren Abendessen.

 

Abendwanderung

Zur traditionellen Abendwanderung im Mai trafen sich 28 Wanderfreunde am Fuße des Schorrbergs. Auf dem Schorrberg-Rundweg ging es bergan zum Weidling Richtung Langenbach. An der neuen Streuobstwiese informierte Ingrid Wagner über die Streuobstwiese und lud alle Wanderfreunde ein, bei dem anstehenden Baumschnitt kräftig mit anzupacken. (Interessenten melden sich bitte bei Friedel Stahl!) Mit den letzten Strahlen der Abendsonne führte der Weg zurück zu Heino's Schlupfwinkel, wo der Abend in geselliger Runde ausklang. 

Die Wandergruppe an der neuen Streuobstwiese

Rundweg bei Neunkirchen

"Leithammel" Hans Jürgen führte fünf "Schäfchen" auf einem Wanderweg rund um Neunkirchen. An der Kirche begann der Weg, der leicht bergan auf eine bewaldete Höhe führte.

Vorbei an friedlich weidenden Pferden, Kühen und Schafen war die Höhe schnell erreicht  und der alte Buchenbestand, der bald in Mischwald überging, erfreute mit seinem leuchtenden Frühlingsgrün. Vielstimmiges Vogelgezwitscher begleitete die kleine Wandergruppe, der sich beim Verlassen des Waldes das herrliche Panorama  der Renneroder Hügellandschaft bot. Im Tal des Lasterbaches traf die Gruppe auf den Eisvogelweg, dem sie zurück nach Neunkirchen folgte.

 

                    Bei den "Oellingern"

 

Fröhliche Stimmung herrschte am Himmelfahrtstag, als siebzehn Wanderer des Westerwaldvereins beim Frühlingskonzert der Oelllinger Blasmusikanten in Höhn eintrafen. Sie hatten sich zu Fuß von Bad Marienberg aus aufgemacht und trafen vor Ort auf weitere Mitglieder, die mit dem Auto gekommen waren und schon eifrig mitsangen.    

Bei flotter Musik und strahlendem Sonnenschein ließ es sich gut aushalten und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Maibowle und Gegrilltes schmeckten hervorragend und auch das Kuchenbuffet ließ keine Wünsche offen!

"Dicke-Backe-Musik!!"

So gestärkt und gut gelaunt machten sich die meisten der Wanderer am Nachmittag wieder zu Fuß auf den Weg nach Bad Marienberg. 

 

 

 

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