2-Tagestour in die Eifel

 

Mit zwei Kleinbussen starteten achtzehn Wanderfreunde zu ihrer 2-Tages-Wandertour in die Vulkaneifel. Die erste Wanderung führte um das Booser Doppelmaar. Vom Parkplatz aus ging ein Weg entlang des Kraterrandes zu den Lavabomben. 

Man erkennt auch als Laie, wie rundliche Gesteinsbomben die sonst ordentlichen Schichten durchschlagen und stören Auch wird hier auf Infotafeln eindrucksvoll erklärt, wie vor ca. 35.000 Jahren die Maare entstanden sind.

 

 

Weiter bergan erreichte die Gruppe den Booser Eifelturm, der sich auf dem höchsten Punkt des Schneeberges mit 25 Metern Höhe über die Bäume erhebt.

Wer die über 125 Stufen schaffte, wurde mit einem herrlichen Panorama-Blick über die reizvolle Eifellandschaft mit ihren zahlreichen Vulkankegeln belohnt. Bei strahlenden, sonnigen Herbstwetter luden die Bänke am Fuße des Turms zur Rast ein.

Nun - recht steil bergab - schlängelte sich ein Pfad hinunter zum östlichen Maar. Entlang dieses Trockenmaares ging es bequem durch Wald und Wiesen zur Landstraße, die die beiden Maare trennt.

 

 

Schon von hier bot sich ein toller Ausblick auf das wassergefüllte, westliche Maar, das es zu umrunden galt.

Auch auf diesem, ca. zwei Kilometer weiten Weg wechselte die Landschaft zwischen Wiesen, Bäumen und immer wieder schönen Ausblicken ins Land.

Bald war der Ausgangspunkt dieses ca. sechs Kilometer langen Rundweges erreicht und alle hatten Appetit aufs Mittagessen in Boos.

Danach ging die Fahrt weiter nach Daun und – nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten – zogen sich Manche zu einem Nickerchen aufs Zimmer zurück, während sich Andere eine Kaffeepause gönnten und die ganz Sportlichen noch einige Runden im Schwimmbad drehten. Später trafen sich alle gutgelaunt zum Abendessen im Hotel.

Gestärkt mit einem reichhaltigen Frühstück machte sich die Gruppe am nächsten Tag nach Schalkenmehren auf. Von hier aus galt es, die Dauner Maare zu erwandern. Vom Parkplatz am Schalkenmehrener Maar führte der Weg recht steil hinauf zum Kraterrand.

Der herrliche Ausblick auf das größte der drei Dauner Maare entschädigte für die Strapazen des Anstieges!

Auf der Höhe wanderte die Gruppe hinüber zum sagenumwobenen Weinfelder- oderTotenmaar. Es ist das höchstgelegene und tiefste der Dauner Maare, das sich auf einem ca. zwei Kilometer langen Weg entdecken lässt.

Auf etwa halbem Weg war eine kleine, teils gotische Kapelle erreicht. Sie war einst die Pfarrkirche des Dorfes Weinfeld, das durch die Pest im 16. Jhd. zerstört wurde. Nachdem das Maar nahezu umrundet war, machte die Gruppe einen Abstecher zum Mäuseberg mit dem Dronkerturm.

Vom Turm bot sich ein phantastischer Blick hinunter zum Gemündener Maar.

Durch eine lockere Buschlandschaft, die von Ziegen und Eseln "gepflegt" wurde, ging es bergab zum Schalkenmehrener Maar.

Hier trennte sich die Gruppe: während ein Teil auf kurzem Weg in den Ort ging und schon zur Mittagsrast einkehrte, umrundete ein Großteil der Gruppe das Schalkenmehrener Maar, bevor auch sie sich das Mittagessen schmecken ließen.

Allzu schnell gingen diese beiden erlebnisreichen Tage zu Ende. Ein besonderer Dank gilt den beiden Fahrern Armin und Hans Jürgen, die alle gesund und munter wieder nach Hause brachten.