Unsere Bustour in die

Fränkische Schweiz

Treppe von Balthasar Neumann i.d. Residenz

Im klimatisierten Reisebus genossen wir die Fahrt in die Fränkische Schweiz. In Würzburg angekommen, war der erste Besichtigungspunkt die Residenz. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Barockbau beeindruckte nicht nur durch seine Ausmaße sondern auch durch seine wechselvolle Geschichte.

 

Dieses Bauwerk zählt – einschließlich des riesigen Residenzplatzes und der Nebengebäude  - seit 1981 zum Weltkulturerbe.

Weiter ging es durch die Altstadt zum urigen Lokal "Zum Backöfele",

das bei 38 °C Außentemperatur seinem Namen alle Ehre machte!

Nach gutem Essen und bayrischem Bier führte der Weg zur 1488 fertiggestellten "Alten Mainbrücke", der ältesten Brücke Würzburgs.  

Die Fahrt ging weiter und bald säumten bizarre Felsformationen und einige Burgruinen den Weg  durch das  romantische Wiesenttal nach Muggendorf.  Hier bezog die Gruppe Quartier, bevor sie sich zu einem gemütlichen Abendessen im Biergarten niederließ.

Am zweiten Tag stand Bamberg auf dem Plan. Eine Stadtführerin begrüßte uns  und führte die Gruppe auf schattigen Wegen – entlang der Regnitz zum "Klein Venedig". Dies ist die Bezeichnung einer ehemaligen Fischersiedlung an einem der Regnitz-Arme und besteht aus einer Reihe kleiner Wohnhäuser aus dem 17. Jahrhundert.

Weiter ging es durch die Altstadt zum romanischen Bamberger Dom St. Peter und St. Georg. Er gehört zu den deutschen Kaiserdomen und ist mit seinen vier Türmen das beherrschende Bauwerk des Weltkulturerbes "Bamberger Altstadt". Im Inneren befinden sich der Bamberger Reiter, das Grab des einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaars des Heiligen Römischen Reichs sowie das einzige Papstgrab in Deutschland und nördlich der Alpen. 

 

Nach einem kurzen Stopp bei der "Alten Hofhaltung" (bischöfliche Residenz) war der Rosengarten hinter der Neuen Residenz erreicht. Von diesem üppig blühenden Barockgarten aus hatte man einen tollen Blick über die Dächer der Altstadt, die sich eng aneinanderreihen und ein buntes Durcheinander darstellen.

 

Pünktlich am Mittag war die Klosterbräu erreicht und einer launigen Brauereibesichtigung folgten die Bierprobe mit drei verschiedenen Bieren (in großen Gläsern!) und das Mittagessen.  

Schon während der Besichtigung durften wir junges Bier direkt aus dem Tank probieren!!

 

Als Nächstes stand eine Schifffahrt auf der Regnitz auf dem Programm – die Sonne lachte aus vollem Hals– doch der Fahrtwind brachte kaum Kühlung. Nun zu Wasser – ging die Fahrt vorbei an "Klein Venedig" hinaus bis zum Rhein-Main-Donau-Kanal und zum Bamberger Hafen. Große Lastkähne und Flusskreuzfahrtschiffe lagen am Kai und einige Bamberger genossen ein erfrischendes Bad im Fluss.

Zurück in Muggendorf klang ein erlebnisreicher Tag mit einem Abendessen im Freien aus.

Am dritten Tag wurde als Erstes die Sophien-Höhle im Ailsbachtal besucht.  Die 1833 entdeckte Höhle gehört nicht nur zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands, sie war auch mit konstanten 9 °C das erfrischenste Highlight der Tour!

Den Aufstieg zur Burg Rabenstein sparte sich die Gruppe und fuhr gleich zum Mittagessen nach Oberailsfeld.

Der Nachmittag begann mit einem Besuch von Pottenstein mit seinen sehenswerten Fachwerkhäusern. Während einige noch das Scharfrichter-Museum besuchten, steuerten die anderen direkt ein Eiscafé an!

Die Basilika von Gößweinstein wurde 1981 zur Basilica minor erhoben und liegt seit 2009 an einem markierten Jakobsweg. Die barocke Pracht der Kirche lud zum Verweilen ein und wir hatten genügend Zeit, uns in der (kühlen!) Basilika umzusehen.

Der vierte Tag gehörte Coburg. Auf dem Weg dorthin stiegen zwei Stadtführer zu und begleiteten uns durch Coburg und Umgebung. Erste Station war das Schloss Ehrenburg.

In der Kapelle der Burg Ehrenburg

Alle waren begeistert von der prachtvollen Ausstattung des Schlosses und erfuhren, dass nahezu alle europäischen Königshäuser mit den Adelshäusern Coburg und Gotha verwandt sind.

Königin Viktoria von England war oftmals im Schloss zu Gast und es gab hier ein Klavier, auf dem sie einst gespielt hat. Friedel bekam – sehr zur Freude der Gruppe  – die Erlaubnis, einige Takte auf diesem ehrwürdigen Instrument spielen zu dürfen!

 

Nach einem Bummel durch die Altstadt und zum Marktplatz, ging die Besichtigungstour nach der Mittagspause im Hofbräu-Haus weiter zur Veste Coburg, auch "die Fränkische Krone" genannt, da sie hoch über der Stadt aufragt.

Sie gilt als eine der größten Festungsanlagen Deutschlands und wurde dank ihrer Verteidigungsanlagen nie erobert oder zerstört. Von der Festungsmauer hatte man einen tollen Panorama-Blick in den Thüringer- und Frankenwald.

Kloster Banz

 

Weiter ging es zum Kloster Banz. Dieses 1070 gegründete ehemalige

Benediktiner-Kloster musste nach dem Dreißigjährigen Krieg neu gebaut werden und ist ein Musterbeispiel süddeutsch-böhmischen Barocks.

 

Auf der anderen Mainseite besichtigten wir die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen.

Die nach den Plänen von Balthasar Neumann gebaute Basilika ist den vierzehn Nothelfern geweiht.  Sie ist die vierte Basilica minor des Erzbistums Bamberg und im Gegensatz zum barocken Kloster Banz im Rokoko-Stil gehalten.

Am letzten Tag sollte der barocke Landschaftsgarten Sanspareil besucht werden, aber es goss am Morgen in Strömen, so dass wir beschlossen, auf dem direkten Wege nach Hause zu fahren. So gingen erlebnisreiche, heiße und sonnige Tage ziemlich nass zu Ende aber Alle kehrten mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck zurück!!

 

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