Auf Augenhöhe mit den Baumkronen

im Thüringer Wald 

Auf dem Theaterplatz in Eisenach

 Mit zwei Kleinbussen starteten 14 Wanderfreunde Richtung Eisenach. Dort angekommen, bummelten wir durch die Altstadt mit ihren sehenswerten Fachwerkbauten und geschichtsträchtigen Häusern. Der Weg führte zum Bachhaus, dem Lutherhaus, vorbei an Rathaus und St. Georgenkirche zum Schmalen Haus. 

Dieses, nur über 20 qm Grundfläche verfügende Haus ist das kleinste bewohnte Fachwerkhaus Deutschlands. Weiter ging es zum Nikolaiturm an dem noch ein Teil der Stadtmauer steht. Der Rundgang endete bei strahlendem Sonnenschein im urigen "Kartoffelhaus", wo wir unter freiem Himmel zu Mittag aßen. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir im Hotel an und bezogen unser Quartier. Während sich die einen ausruhten oder einen Kaffee genossen, besuchte eine kleine Gruppe das nahegelegene "Wildkatzendorf". Hier kamen wir gerade zur Fütterung der kleinen Raubtiere recht und konnten beobachten, wie blitzschnell sie ihre "Beute" erhaschten und verputzten. Der Abend klang im Gewölbekeller des Hotels aus.  

  

Der nächste Tag stand unter dem Zeichen NATUR. Nach ausgiebigem Frühstück machten wir uns in den Nationalpark Hainich auf, um "dem Urwald aufs Dach zu steigen" Hier findet sich die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche Deutschlands. Über eine Treppe oder Fahrstuhl war der Baumkronenpfad schnell erreicht.

 

Begleitet von vielstimmigem Vogelgezwitscher konnten wir  die Blätter und Blüten der unterschiedlichen Bäume studieren. Auf zwei großen Schleifen führte der Weg in 40 Metern Höhe – vorbei an Holzskulpturen, über Plattformen und gesicherten Hängebrücken zu Pavillons, die zum Verweilen einluden. Schau- und Infotafeln informierten über die Charakteristika der Bäume und über Fauna und Flora im Hainich. Immer wieder hatten wir einen herrlichen Panoramablick über den Hainich und das Thüringer Becken.

Nur schwer konnten wir uns von dieser Idylle trennen. Doch es wurde Zeit, nach Bad Langensalza aufzubrechen. 

Hier stand ein Bummel entlang der Deutschen Fachwerkstraße ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des sehenswerten Rosengartens.

Den Abend verbrachten wir unter freiem Himmel in einem Restaurant auf dem Theaterplatz in Eisenach.

Der dritte Tag war der Wartburg gewidmet. Die Führung durch die Räume war für 10 Uhr geplant und dauerte ca. zwei Stunden. Auf einem lohnenswerten Rundgang sahen wir u.a. mit prunkvollen Mosaiken ausgekleidete Räume, das Landgrafenzimmer, den Festsaal und erfuhren viel über das Leben auf der Wartburg.

Natürlich durfte auch ein Blick in das Studierzimmer Luthers nicht fehlen.

Nach der Mittagsrast auf dem Großen Inselsberg, der mit 916,5 m die höchste Erhebung in der nordwestlichen Hälfte des Thüringer Waldes ist, machten wir uns auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön gilt unseren beiden Fahrern Hans Jürgen und Armin Wagner.

 Hier noch  ein paar Bilder:

Vor dem Kartoffelhaus
Am Lutherhaus
Brunnen mit St. Georg
Auf dem Baumkronenweg
Hannelores Geburtstag auf dem Inselsberg

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