Wanderung rund um Hardt


Wanderführer Roland Hille staunte nicht schlecht, am Sonntagmittag gleich 24 Wanderfreunde, darunter auch einige Gäste, auf dem Parkplatz am Marienbad zu seiner Rundwanderung begrüßen zu können. Auf dem Wanderweg M 3 ging es sogleich hinunter zum Rad/Wanderweg Richtung Hardt. Schon hier hatte man einen schönen Ausblick über das Nistertal und konnte in der Ferne die große Brücke ausmachen. Dem Radweg folgend war nach ca. 3 Kilometern die große Brücke erreicht. Dann ging es stramm bergauf durch den Wald, an dessen Ende man einen wundervollen Blick vom Stöffelpark und Alpenrod bis Unnau hatte. Unterwegs wusste Roland viel Interessantes zu erzählen. So zeigte er z.B. die Stelle im Wald, an der man einst einen Schatz gefunden hat, der heute im Landschaftsmuseum ausgestellt ist. 

In einem Bogen führte der Weg über Wiesen- und Feldwege langsam zurück Richtung Zinhain. Vorbei an Flurhof und Wohnwagenpark erreichten die Wanderer nach ca. 8 km das Marienbad, wo sie zum Kaffeetrinken einkehrten.


XL Wanderung "Wäller Tour Augst"

Nach einigen Regentagen brachen einige Unentwegte zur XL-Wanderung auf, die den Wanderern einmal mehr einen sonnigen Tag bescherte. Nahe Neuhäusel konnten dann noch acht Gastwanderer begrüßt werden. Komplettiert wurde die 12köpfige Gruppe durch Luna, eine vierbeinige Begleiterin.

Über Wiesenwege ging es nach Süden mit einem tollem Blick auf Neuhäusel, Eitelborn und in das Tal des Binnbaches. Der Weg schlängelte sich auf naturbelassenen Pfaden durch die angrenzenden Auen. Dann führte der Weg bergan auf den Schloßberg mit der Ruine Sporkenburg. Im Inneren wurde Rast gemacht und sich mit der mitgebrachten Rucksackverpflegung gestärkt.  Auf einem schmalen Pfad ging es weiter talwärts entlang des Theilenbaches bis nach Arzbach. Hier entschloss sich die Gruppe spontan zu einer weiteren Rast im Biergarten des Alten Brauhauses.

   

Von dem Anstieg auf den Mühlberg wurden die Wanderer stark gefordert - dann allerdings mit  einem tollen Panoramablick von oben auf die Umgebung und die nahen Wachtürme des Limes mehr als entschädigt. Es folgte noch ein Besuch der Kapelle „Maria in der Augst“ die von den Bürgern der Augstgemeinden  errichtet wurde. Am Ausgangspunkt angekommen, ging ein sonniger Wandertag mit tollen Ausblicken, sehr netten Gesprächen und in schöner Gemeinschaft zu Ende.


Eröffnung des Lesercafés in der Stadtbücherei


In der Stadtbücherei besteht ab sofort die Möglichkeit, im neuen Lesercafè bei einer gemütlichen Tasse Kaffee oder Tee in den Büchern zu schmökern. Zur Eröffnung am 15. Mai trafen sich auf Einladung der Stadtbücherei ein Teil der Mitglieder des Plattschwätzer-Stammtisches des Westerwaldvereins mit einigen "Stammkunden" der Bücherei, um aus ihrem Buch „Su wôrėt fröher“ zu lesen. 

 

Gleich nach der ersten Geschichte begann ein lebhafter Austausch von Erlebnissen der Zuhörerinnen. Auch die weiteren Verzellscher weckten viele Kindheits-erinnerungen und so entstand ein lebhafter Gedankenaustausch und die Teilnehmerinnen erzählten gerne eigene Stöckelscher, bei denen viel gelacht wurde.  

Der Abend endete mit einem kleinen Erfahrungsaustausch zwischen den Anwesenden anderer Vereine und des Westerwaldvereins. Ein „Tag der Vereine“ der besonderen Art!


Wanderung zur Kapelle Maria Rast


Bei schönstem Frühlingswetter starteten vierzehn Wanderfreunde zu einer ca. 7 Kilometer langen Wanderung. Vom Start am Sportplatz in Stockum-Püschen führte Heinz-Ehrhard Baldus die Gruppe durch lichte Wälder in Richtung Bellingen.  

Immer wieder ergaben sich schöne Ausblicke auf sattgrüne Wiesen und Weiden. Am Ortsrand entlang ging es weiter zu der 2005 von Langenhahner Bürgern erbauten Kapelle Maria Rast. 

Nach einem erholsamen Aufenthalt machten sich die Wanderfreunde auf den Weg nach Langenhahn, wo diese schöne Wanderung mit einer Einkehr zum Kaffeetrinken endete.


Spaziergang von Enspel nach Rothenhain

Diesmal schlossen sich vier Marienberger einer kleinen Wanderung an, die vom Zweigverein Höhn organisiert wurde. An der Alten Schule in Enspel trafen sich die Wanderfreunde und mit zwanzig Zweibeinern und zwei Hunden startete die Gruppe . Ein bequemer Weg führte entlang der Hornister nach Rothenhain. Zielpunkt war das "Museums-Stellwerk" in Rothenhain, wo die alte Weichen-Stell-Anlage angeschaut werden konnte. Auf gleichem Weg ging es zurück nach Enspel. Aufgrund des schönen Wetters entschied man sich zur Schlusseinkehr nach Alpenrod zu fahren. Hier fand dieser schöne Nachmittag seinen geselligen Ausklang bei Kaffee, Kuchen und deftigem Essen.


Auf der Traumtour Bärenkopp

Bedauerlicherweise hatten sich doch einige Wanderfreunde von der winterlichen Witterung am Sonntag morgen von der Teilnahme an der Wanderung abhalten lassen. Die verbliebenen Unentwegten kamen bei strahlendem Sonnenschein und deutlich höherer Temperatur in Waldbreitbach an. Hier wurde die Gruppe durch eine Gastteilnehmerin vervollständigt. Die Traumtour Bärenkopp hielt, was die Beschreibung versprach – ein landschaftlich reizvoller Aufstieg im schon ergrünten Laubwald und glasklarer Luft und tollen weiten Ausblicken. Zum Abschluss ließen sich die Wanderer mit Kaffee und frischgebackenen Waffeln verwöhnen. 


Auf der "Gemüseinsel" 

  

Zum ersten Mal trafen sich die Wanderer aus Bad Marienberg mit Mitgliedern des ZV Höhn, um gemeinsam die Rheininsel Niederwerth zu erkunden. Mit Fahrgemeinschaften ging es nach Vallendar, wo man sich an der Brücke nach Niederwerth traf. 

Unter der Leitung von Lothar Lehnhäuser aus Höhn, der die Wanderung bestens organisiert hatte, wandte sich die Gruppe auf der Insel nach Norden. Schnell war der Ortsrand erreicht und die ersten Beete mit Spargel und Erdbeeren kamen in Sicht. 

Die Wäller bestaunten die schon blühenden Obstbäume, die oben im Westerwald noch etwas auf sich warten lassen. Unerwartet waren auch die vielen Gänse, die es sich auf den Feldern schmecken ließen. 

Parallel zum Rheinarm „Rothe Nahrung“, der die Insel vom Naturschutzgebiet Graswerth trennt, kam die Gruppe an der Nordspitze an. 

Von hier bot sich ein schöner Blick über den Rhein und die Autobahnbrücke A 48. Der morgendliche, leichte Dunst hatte sich nun endgültig verzogen und die Sonne lachte vom Himmel. Der Rückweg führte erneut zwischen Spargel- und anderen Gemüsebeeten zurück zum Ort und weiter zur Südspitze. 

Nach ca. 9 Kilometern war die Insel umrundet und die Gruppe traf sich oberhalb von Vallendar zum Mittagessen. Bei herrlichem Wetter war gut im Freien zu sitzen und alle genossen nicht nur das gute Essen, sondern auch die tolle Aussicht auf den Rhein.


Besuch in der Bibliothek von Marienstatt

Am 6. April trafen sich 17 Wanderfreunde in Marienstatt, um die Bibliothek der Abtei zu besichtigen. Jörg Ditscheid führte die Gruppe mit großer Leidenschaft durch sein Reich und erzählte viel Wissenswertes über die beeindruckende Sammlung. Die erhabene Einrichtung und die überwiegend alten aber dennoch mit viel Liebe aufbewahrten Bücher hinterließen bei allen einen nachhaltigen Eindruck.       

Vor einiger Zeit besuchte der Vereinsvorsitzende mit seiner Frau die Bibliothek und übereichte ein Exemplar unseres Buches "Su wȏrėt fröher". 

Dieses hat inzwischen seinen festen Platz im Bestand der Bibliothek gefunden. Anschließend gab es deftige Leckereien im Marienstatter Brauhaus.

 

 

 

 

Spaziergang zu den Windskulpturen


"Endlich Frühlung" freuten sich zwölf Wanderer, die sich zu einem Spaziergang nach Großseifen aufmachten. Einmal mehr waren Gäste dabei, darunter auch zwei Kinder, die viel Spaß mit den vielen "Omas" hatten! 

Vom Friedhofsparkplatz in Langenbach führte der Weg entlang der vereinseigenen Streuobstwiese. Hier konnte man schon das erste Grün in den Bäumen erkennen. Vorbei an der Hangelsteiner Hütte ging es Richtung Großseifen. Kätzchen und andere Frühblüher säumten den Weg und bald war der Skulpturenpark erreicht. 

Hier erwartete das Künstlerpaar bereits die Wanderer und Frau Rosenfeld erläuterte bei einem kleinen Rundweg die Windspiele. Dabei ergaben sich aufschluss-reiche Einblicke in das Entstehen der Windskulpturen.

Die interessanten Kunstwerke faszinierten die Wanderer und Frau Rosenfeld beantwortete gerne alle Fragen. Nach dieser kurzen Rast setzte die Gruppe ihren Weg fort und kam zum Ortsrand nach Langenbach. Ein leichter Anstieg führte zurück zum Ausgangspunkt.    

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken fand dieser schöne Nachmittag einen gemütlichen Ausklang. 


Zum Panoramafenster auf der Marienberger Höhe

Fünfzehn Wanderfreunde trafen sich, um zu erfahren, wo sich das "Panoramafenster" auf der Marienberger Höhe befindet. Trotz Regen machten sie sich auf den Weg vom Wildpark, vorbei am Kletterwald zur Höhahner Hütte und bogen links ab Richtung Stangenrod. Bald war das "Panoramafenster" am Waldrand erreicht und es bot sich ein herrlicher Blick, der von Unnau bis Korb und hinüber bis Alpenrod reichte.

 Inzwischen hatte es nach einem heftigen Graupelschauer aufgeklart und der Regen hörte auf. Weiter ging es hinab bis kurz vor Stangenrod, über das Feld oberhalb vom Unnauer Freibad ins Bölsbachtal. Von dort führte der Weg hinauf zum Sonnenweg und zurück zum Ausgangspunkt. In Mannis- Hütten-Stadel folgte dann die verdiente Mittags-Rast.


Info-Stand bei der Gesundheitsmesse 


Eine Fülle von Informationen rund ums Wandern hielt der Westerwaldverein Bad Marienberg. für die Besucher der Gesundheitsmesse bereit. Dabei erfuhren die Interessierten nicht nur, welche Wanderungen für dieses Jahr geplant sind – sie konnten sich auch mit den vielfältigen Aktivitäten des Vereins vertraut machen. Besonderes Interesse fand natürlich das Ende letzten Jahres veröffentlichte Mundartbuch "Su wôrėt fröher", das jetzt nachgedruckt wurde und wieder zu bekommen ist. Da ließen es sich auch Sabine Willwacher und Hendrik Hering nicht nehmen, am Stand des Vereins vorbei zu schauen.

Ein herzliches Dankeschön an die Helferinnen und Helfer, die am Stand unseren Verein vertreten haben und nicht müde wurden, die vielfältigen Fragen der Besucher zu beantworten!


Besichtigung der Firma Bellersheim Abfallsortierung

Zur ersten Firmenbesichtigung in diesem Jahr machten sich siebzehn Wanderfreunde auf den Weg nach Boden, um hier einmal "hautnah" mitzuerleben, was aus dem Abfall wird, den sie tagtäglich – ohne viel nachzudenken – in den Müll werfen.  Gleich zu Beginn wurde eine große Halle vorgestellt, in der Sondermüll grob vorsortiert wurde. Hier ging es darum, Alles von dem zu trennen, was nicht Holz war. Es gab einen großen Berg an Matratzen, die von Hand aufgeschnitten werden, um  die einzelnen Bestandteile gewinnen zu können. 

Leider konnte das Band auf dem z.B. Folien und Metalle vom Rest automatisch getrennt werden, nicht besichtigt werden. Dafür waren die sortierten und verpressten Ballen, die zum Weitertransport zwischengelagert wurden, umso interessanter. Hier kann sogar zwischen einzelnen Kunststoff-Arten getrennt werden. Beeindruckend war, wie aus einem Berg Abfall vermarktbare, sortenreine Fraktionen wie Kartonagen, Metalle, Styropor etc. werden.

In der Kaffeepause wurden viele Fragen gestellt die ebenso geduldig wie fachkundig beantwortet wurden. Insbesondere wurde die Gruppe über das Kreislaufwirtschafts-gesetz informiert, das durch seine Verordnungen dazu beiträgt, dass der Abfall umweltschonend weiterverarbeitet, beseitigt und verwertet wird. Es war sehr interessant zu erfahren, was alles wie und wo weiterverarbeitet werden kann. 

Frisch gestärkt ging es vorbei an den Glascontainern zum Biomüll, der zu fertigem Kompost, entweder durch Gärung oder Kompostierung hier in Boden gewonnen und an die Landwirtschaft weitergegeben wird. 

Das hierbei entstehende Biogas wird zur Energieversorgung vor Ort genutzt.

Viel zu schnell ging dieser interessante und informative Nachmittag zu Ende und Mancher sieht nun "seinen" Abfall mit ganz anderen Augen!


   Winterwanderung um Lautzenbrücken

Beim Treffen zur ersten Wanderung in diesem Jahr strahlte die Sonne mit dreißig Wanderfreunden um die Wette, die es sich nicht nehmen ließen, diesen herrlichen Vor-Frühlingstag zu genießen! 

Nach kurzer Anfahrt machte sich die Gruppe auf den Weg von der Eisenkaute Richtung Lautzenbrücken. Der Wanderweg war – dank der Sonne – gut begehbar, nur an ganz schattigen Stellen waren noch Schneereste zu sehen. Vorbei an einem kleinen See, in dem Mancher noch als Kind gebadet hat, ging es an am Ortsrand weiter Richtung Osten. Eine leichte Steigung führte dann durch lichten Wald bevor der Wanderweg entlang der B 414 erreicht war. Für's erste Mal in diesem Jahr war die 6 Kilometer lange Strecke genau richtig! Fast alle Wanderer trafen sich dann anschließend zum Kaffeetrinken auf der Marienberger Höhe. Hier "steppte der Bär" – gefühlt war hier der ganze Westerwald auf den Beinen! Bei Kaffee und Kuchen genossen alle die tolle Fernsicht vom Siebengebirge bis zum Taunus. Ein gelungener Auftakt zum neuen Wanderjahr!

  

Jahreshauptversammlung am 21. 2. 2019                        im Wildparkhotel

Der Vorsitzende eröffnete um 18.00 Uhr die Versammlung, zu der frist- und formgerecht eingeladen wurde. Zu der Sitzung waren 35 Mitglieder erschienen. Nach der Begrüßung ehrte die Versammlung die im zurückliegenden Jahr Verstorbenen und hieß fünf neue Mitglieder willkommen.  


Jahresbericht des Vorsitzenden.

Mit 206 ist die Zahl der Mitglieder auch im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben. Bei insgesamt 35 Wanderungen und Veranstaltungen waren 585 Mitglieder dabei. Der Vorsitzende ging auf die unterschiedlichen Aktionen ein, die mit Bildern veranschaulicht wurden. Er informierte darüber, dass unser über 100 Jahre alter Wimpelbaum an das Germanische Nationalmuseum für die Ausstellung "Wanderwelt" ausgeliehen und dort ausgestellt wurde.

 

Es folgten die Berichte der Fachbereichsleiter:

Fachbereich Finanzen: Birgit Regner stellte den Jahresabschluss 2018 und die Einnahmen/ Ausgaben 2018 vor. Die Rechnungsprüfer bescheinigten Birgit Regner eine ordentliche, gewissenhaft und fehlerfrei geführte Buchführung.

 

Besonders hervorzuheben war das Ergebnis der Apfelernte: Es kamen 1400 kg Äpfel zusammen, aus denen 850 Liter Saft gewonnen wurden, die innerhalb von 3 Stunden verkauft waren!

 

Detlev Sprenger fragte in die Runde, wer bereit ist, ihm bei der Arbeit auf den Streuobstwiesen zur Hand zu gehen. Dankenswerterweise fanden sich einige bereit, hier zu helfen.

 

Ingrid Wagner berichtete, dass die 500 Exemplare des Mundartbuches 

"Su wôrėt fröher"innerhalb von sechs Wochen ausverkauft waren und informierte darüber, dass weitere 200 Exemplare gerade nachgedruckt werden. Desweiteren bot sie eine DVD an, auf der sie das bei der Lesung gedrehte Video gebrannt hat und kostenlos an Interessierte abgibt.

 

Der Vorsitzende stellte die Planung 2019 vor. Es sind 39 Ausflüge und 6 Aktionen geplant. Näheres dazu kann dem Wanderplan entnommen werden.

 

Der Rechnungsprüfer lobte den Vorstand für seine erfolgreiche Arbeit. Danach wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. 




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