Wanderung zum Biberweiher

Auch bei dieser Wanderung konnten wir wieder das schöne Sommerwetter genießen. Von der Tourist-Info aus fuhren wir nach Freilingen. Vom Parkplatz aus war es nicht weit bis zum Biberweiher. Von Wanderführer Roland Hille erfuhren wir viel Wissenswertes über den Biber und das Biotop, dass durch seine Aktivitäten entstanden ist. Hier am Wölferlinger Biberweiher lebt ein einzelnen männliches Tier. Offensichtlich hatte es uns nicht erwartet, denn wir haben den Biber nicht gesehen. Die Bewohner von Wölferlingen waren anfangs über die Ansiedlung des Tieres keineswegs erfreut. Aber mittlerweile sind am Biberweiher mehr als 100 Vogelarten heimisch geworden. Dazu gehören Reiherenten, Tafelenten, Blässhühner, Stockenten , Kanadagänse, Nilgänse und sogar die seltene Spießente hat sich eingefunden. Hinzu kommen zahlreiche Libellen- und Insektenarten, sowie Amphibien.
Roland hatte aber noch etwas anderes für uns: So folgten wir ihm über Wald- und Feldwege zur Steinsetzung an der Wölferlinger Stockheck, die wahrscheinlich ein Relikt aus der Jungsteinzeit ist. Es handelt sich um eine Astronomisch-Kalendarische Steinsetzung, bei der angenommen wird, das unsere Vorfahren damit den Beginn und das Ende der Sommerzeit (Aussaat/Ernte) markierten. 

Das Interesse an dieser Wanderung war sehr groß. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl wegen Corona stehen noch eine ganze Reihe Wanderfreunde auf der Warteliste. Geplant ist deshalb, diese Wanderung im Herbst noch einmal durchzuführen. 

Wanderung rund um den Schorrberg 

Auch bei dieser Wanderung konnten wir schönes Wetter bei sommerlichen
Temperaturen genießen. Es hatten sich wieder frohgestimmte Wanderer
eingefunden und los ging es vorbei am Apothekergarten und der Katholischen Kirche zum ehemaligen Heino`s Schlupfwinkel. Hier bogen wir auf den Nisterpfad ein. Durch schattigen Laubwald folgten wir dem Weg und an der ersten Abzweigung ging es dann erst einmal bergauf. Bevor wir die Straße überquerten, wurde noch ein Blick auf den Schorrberg geworfen, wo an diesem Nachmittag wieder mutige Radfahrer auf dem Parcours unterwegs waren. Weiter ging es bergauf bis wir den Wald erreichten. Nach einer kurzen Pause folgten wir unserem Wanderführer Roland Hille auf dem Rundweg, wo sich jetzt schattige Waldwege mit sonnigen Feldwegen abwechselten. Unterwegs wurden so
manche Gespräche geführt und Gartentipps und Rezepte besprochen. Am späten Nachmittag erreichten wir dann den Barfußweg und gingen zurück zur Touristinformation.

Wanderung zu den Trödelsteinen 

Bei herrlichem Wanderwetter traf sich die Wandergruppe auf der Lippe um von dort aus zu den Trödelsteinen aufzubrechen. Alle freuten sich, nach langen Monaten sich einmal wiederzusehen. Auch die beiden  Vierbeiner Luna und Benny wanderten mit. Zu Beginn der Wanderung bot sich ein toller Ausblick bis weit ins Rothaargebirge. Dann führte der Weg  erst einmal durch Wiesen und Felder bis die Wanderer an einer Kreuzung den Hauptweg verließen und einem naturbelassenen Waldweg folgten, der zum Aufstieg zu den Trödelsteinen führte.

Die Trödelsteine sind im Tertiär entstandene basaltische Stoßkuppen, die - anders als im Hohen Westerwald, wo sich eine geschlossene Basaltdecke ausgebildet hat -  aus einzelnen Quellkuppen bestehen.  Die Felsen reichen bis zum nahe gelegenen Gipfel des 613 Meter hohen Berges Trödelsteine. Natürlich wurde der Gipfel erklommen, von wo aus herrliche Ausblicke genossen wurden.


Nach kurzer Rast folgte die Gruppe dann dem Weg ins Buchhellertal. Die Schutzhütte auf halber Strecke, die für die Mittagsrast vorgesehen war, war leider belegt, sodass abgeholzte Baumstämme als Sitzgelegenheit dienen mussten um sich mit der mitgebrachten Rucksackverpflegung zu stärken.  Dann ging es erst einmal bergab, bis zur Kapelle Eben-Ezer im Buchhellertal. Von hier aus führte der Weg dann entlang der Heller bis das Dorf Lippe wieder erreicht wurde. Die Strecke war sehr ansprechend und wurde von allen problemlos bewältigt.

Abendwanderung auf der
Marienberger Höhe 

Die erste Wanderung nach der durch die Corona Pandemie erzwungene Pause fand regen Zuspruch. Große Freude herrschte, bekannte Gesichter wiederzusehen und sich wieder einmal, bei entsprechendem Sicherheitsabstand, über dies und das auszutauschen. Vom Kletterpark aus starteten 16 Wanderer in Richtung Eisenkaute und stiegen dann auf dem Westerwaldsteig hinauf zum Großen Wolfstein. Unterwegs erfuhren die Wanderfreunde viel über den Eisenerz-Abbau, der bis zum Jahr 1931 auf der Marienberger Höhe stattfand. Von hier wurde das Erz auf dem alten "Eisenkauten-Weg" mit Pferdefuhrwerken nach Korb zur Bahn gebracht. Nach einer kurzen Rast passierte die Gruppe auf dem Weg zur Wacholderheide die Überreste des Elly-Turms. Hier war zu erfahren, dass an dieser Stelle bereits Anfang 1900 ein 24 Meter hoher Turm errichtet war (höher als der Hedwigsturm am Wildpark). Eine sehenswürdige Attraktion in seiner Zeit!. Zu sehen ist dort auch ein Stein, der die Marienberger Höhe mit 568 Metern markiert. Vorbei an der Wilhelmshütte führte der Weg zum Kleinen Wolfstein und zur Waldkirche. 


Auch hier luden die Bänke zu einer Rast im Wald ein. Danach ging es zurück zum Wildpark. Friedel Stahl sparte während der Wanderung nicht mit interessanten Informationen zur Geschichte und gab auch Anekdoten zum Schmunzeln zum Besten.

ichte Juli-Dez.2020 nach oben