Auf dem 7-Weiher-Weg

Am Sonntag morgen brachen 13 Wanderfreunde bei herrlichem Spätsommerwetter zu einer Wanderung auf der nördlichen Schleife des 7-Weiher-Weges auf. Die Fahrgemeinschaften trafen sich am Parkplatz am Dreifelder Weiher, gegenüber dem See-Café. Von hier aus ging es am Campingplatz vorbei zum Hofmanns-Weiher, weiter auf Feld- und Waldwegen und auf dem Wiedweg in Richtung Steinebach. 

An einer Weggabelung mit einem Basaltfindling und einer Schautafel hielten sich die Wanderer rechts und wanderten an großen Viehweiden und am Steinebacher Skulpturenpark entlang auf einem befestigten Weg in den Ort hinein. 

Dort lud der schön angelegte Dorfplatz mit dem Brunnen und den Sitzbänken geradezu zum Verweilen und Rasten ein. Fisch gestärkt ging es weiter ein Stück durch den Ort. Am Backhaus bog die Gruppe in einen leicht ansteigenden Weg ein und gelangte bald zur Talburgruine, die inmitten einer großen Wiese steht und fest komplett von einem wassergefüllten Burggraben umgeben ist. Es ging weiter leicht bergan bis zum Waldrand und weiter nach rechts, dem Waldpfad Richtung Langenbaum folgend. Nach Durchquerung des Ortes ging es links ab, wieder in Richtung Dreifelder Weiher und zum Parkplatz zurück. Auf dem Rückweg ließen die Wanderfreunde diesen schönen Tag bei einem gemütlichen Essen im Landgasthaus "Zur Quelle" in Nistertal ausklingen.


Sterntreffen in Willingen

Eine rundum gelungene Veranstaltung wurde vom Fachbereichs-leiter Presse des Hauptvereins, Hans Jürgen Pletz und seiner Familie organisiert. Am Vormittag waren vier interessante Wanderungen angeboten, die allein fünfzehn Wanderfreunde aus Bad Marienberg anlockten. Während sich eine Wanderin aus der Gruppe auf die 17,5 km lange Tour über Stegskopf und Fuchskaute wagte, machten sich andere zur ca. 10 km langen "Gipfeltstürmer" Wanderung auf, zwei gingen auf die 33 km lange Radtour, während sich die restlichen zehn Wanderer zur "gemütlichen" ca. 6,5 km langen literarische Wanderung aufmachten. 

Schon zum Auftakt wurde von Hartmut König, dem Fachbereichsleiter Natur, das Jagdhorn geblasen. Von Willigen aus ging es in einer Schleife zur Fuchskaute und über den Arnikaweg wieder zurück nach Willingen. Dabei wurden nicht nur hier und da fröhliche Wanderlieder gesungen, auch wussten Hans Jürgen Pletz und Hartmut König viel Interessantes über die Natur und die Jagd zu erzählen. Dabei ließ Hartmut König sein Jagdhorn erschallen und gab die verschiedenen Jagdrufe zum Besten. 

Auch die Teilnehmer der größeren Touren kamen – ein wenig müde – aber voller neuer, schöner Eindrücke zurück. Der strahlend blaue Himmel machte diese Wanderungen perfekt und bestätigte das Motto "Herbst-Sterntreffen – ganz nah am Himmel"! Inzwischen hatten eifrige Helfer in Willingen eine deftige Gemüsesuppe, Fleischwurst und Fleischkäse im Kessel parat und einer deftigen Mahlzeit stand nichts im Wege. Hans Jürgen Pletz, von Beruf Bäckermeister, ließ es sich nicht nur nicht nehmen, das leckere Brot dazu selbst zu backen, nein es gab auch köstliche, selbstgebackene Kuchen, auf die die Wanderer gerne reichlich zugriffen. Unterdessen traf das Akkordeon Orchester Westerwald ein, das mit ihren schwungvollen Darbietungen für beste Stimmung sorgte. Auch Landrat Schwickert war da und übergab die traditionellen Wimpel. Mit flotter Musik und bester Stimmung ging die Zeit viel zu schnell vorbei und die Wanderfreunde verabschiedeten sich mit einem herzlichen Dankeschön von Hans Jürgen Pletz und seinen Leuten, die diesen herrlichen Tag möglich gemacht haben. 

 

                  Besuch in Siegen     

Einen sonnigen Tag hatten 15 Wanderfreunde, die sich aufmachten, Siegen zu besuchen. Am oberen Schloss wartete schon Stadtführerin Anette Quast auf die Gruppe. 

 

Im Schlosshof erhielten die Wanderer kurzweilige Informationen über die Entstehung der über 800 Jahre alten Stadt, an deren Entwicklung vor allem Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen großen Anteil hatte.  

 

Im herrlich bepflanzten Schlossgarten erfreute sich die Gruppe an den vielfältigen Blüten der Stauden und Büsche. Hier hätte man viel länger verweilen können! Vorbei am "Rubensbrunnen" führte der Weg Richtung Altstadt zur Nikolai Kirche mit ihrem 400 Jahre alten Krönchen. 

  

Durch die Altstadt mit ihren schmalen Häusern und engen Gassen führte Anette Quast ihre Gruppe vorbei an der Marienkirche zum unteren Schloss. Dabei wusste sie viel Interessantes und Wissenswertes über das Leben in der Stadt zu erzählen. Leider konnten die Kirchen nicht von innen besichtigt werden, was die Wanderer sehr bedauerten. 

 

 

 Im unteren Schloss lud sie die Gruppe zu einem Besuch der Fürstengruft ein! Sehr positiv aufgefallen sind auch die liebevoll gestalteten Stromkästen. Nachdem die Martinikirche in Augenschein genommen wurde, machten sich dann alle auf den Weg zum oberen Schloss, wo im Gasthaus schon das Mittagessen wartete. 

 

Frisch gestärkt stand dann die Besichtigung des oberen Schlosses mit dem Siegerland-Museum auf dem Plan. Stadtführerin Anette Quast war wieder pünktlich vor Ort und wusste in ihrer humorigen Art viel über das Leben der Fürsten mit ihren vielen Frauen und Kindern zu berichten. Hier waren besonders einige Gemälde von P.P. Rubens zu bewundern. Die Gruppe war sich einig, viel über die Stadt, die man sonst nur von eiligen Einkäufen kannte, gelernt zu haben. Bei Kaffee und Kuchen klang dieser schöne und interessante Tag aus.

 

           Wanderung von Ailertchen 

                   nach Langenhahn

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich elf Wanderfreunde am Flugplatz Ailertchen zu einer leichten Wanderung. Zuerst führte der Weg entlang des Flugfeldes Richtung Westen. Bald war eine große Wiesenfläche erreicht. 

 

Hier wusste Wanderführer Bernd Ruß Interessantes über den von 1937 bis 1939 als Einsatzhafen (Feldflugplatz) gebauten Flugplatz zu berichten. Er diente der Luftwaffe während des Krieges als Einsatzhorst. Der Flugsportbetrieb wurde 1956 in Halbs durch die Werksfliegergruppe der Erzbergbau  Siegerland begonnen. Der 1962 gegründete Flugsportverein behielt auch nach der Auflösung der Erzbergbau - Siegerland 1964 seinen an den Bergbau  angelehnten Namen „Glück Auf“ Ailertchen. Hier können alle Flugsportarten betrieben werden.  

 

Weiter führte der Weg vorbei an den großen Photovoltaik – Feldern, die zu den größten in Rheinland-Pfalz gehören. Nach etwa der Hälfte der Strecke war das Nebengleis der Bahn mit der ehemaligen Panzerverladerampe erreicht und es ging durch den Wald auf Langenhahn zu. Hier wartete Kaffee und Kuchen auf die Wanderer. 


Sommerfest an der Schorrberg-Hütte


 

Köstliche Kuchen warteten auf die sechsunddreißig Wanderfreunde, die sich trotz des recht frühen Termins in diesem Jahr an der Schorrberg-Hütte zu einem geselligen Nachmittag einfanden. 

 

Bei guten und interessanten Gesprächen ging die Zeit schnell vorbei und schon meldete Grillmeister Armin, dass die Steaks und Würstchen fertig auf dem Grill brutzelten.  

 

Dazu gab es leckere Salate, Baguette und selbstgemachte Kräuterbutter.

Hans Jürgen Wagner lobte die gute Vorbereitung und dankte allen Helferinnen und Helfern, die einmal mehr ein solches Treffen möglich gemacht haben.

    

      XL-Wanderung "Iserbachschleife"

               – Margot Wagner berichtet:

Mit sechs wanderfreudigen Mitgliedern starteten wir bei bestem Wanderwetter. Die Fahrt über Nebenstraßen ließ uns herrliche Ausblicke über unsere schöne Heimat genießen. In Anhausen trafen wir dann auf vier weitere, uns schon vertraute Gäste, und unsere vierbeinige Begleiterin Luna. Der Weg hielt, was die Beschreibung versprach: tolle Ausblicke, naturbelassene Waldwege und –pfade. Der Weg führte uns talwärts und natürlich auch wieder bergauf. Die Kirchenruine Hausenborn wurde besichtigt und danach ging es nach Isenburg. Hier wurden wir freundlicherweise zur Besichtigung des Heimatmuseums eingeladen, was wir natürlich nicht ausschlagen wollten.

 

Anschließend stiegen wir zur Ruine der Isenburg hinauf, von wo aus wir wieder einen herrlichen Rundumblick hatten. Durch schattigen Wald ging es weiter bis zur Thalhauser Mühle. Hier genossen wir in angenehmer Atmosphäre kühle Getränke, bevor es auf den Rückweg nach Anhausen ging. Ein schöner Wandertag ging mit der Erkenntnis zu Ende, dass unser Westerwald viele schöne Wanderwege zu bieten hat.

Wir freuen uns schon auf die nächste XL-Wanderung am 18.08.19 im Nauberg! 

Rund um die Aartalsperre

 

Großen Anklang fand die Rundwanderung um den Aartalsee. Einundzwanzig Wanderfreunde trafen sich und fuhren mit Fahrgemeinschaften nach Bischoffen.

 

Vom Parkplatz an der Gaststätte führte ein bequemer Weg über die Hauptsperre – vorbei an einer kleinen Wacholderheide – rund um den See. Wanderführerin Petra Matthias hatte für diejenigen, die die ganzen 8 Kilometer nicht mit wandern wollten, auch eine "kleine" Runde vorgesehen. So trennte sich die Gruppe nach ca. 3 Kilometern. Während die einen über den Damm der Vorsperre den Rückweg antraten, setzten die anderen ihren Weg in das Naturschutzgebiet "Vorsee" fort.

  

 

Hier konnten die vielen Wasservögel beobachtet werden, die sich auf dem Wasser und auf den Wiesen tummelten. Nach ca. 2 ½ Stunden trafen sich dann alle auf der Terrasse des Seelokals, wo diese interessante Wanderung bei gutem Essen und Getränken ausklang. 

Deutscher Wandertag in Schmallenberg

 

Sieben Wanderfreunde aus Bad Marienberg nutzten die Mitfahrgelegenheit beim ZV Rennerod und fuhren mit nach Schmallenberg. Dort angekommen, entschloss sich die kleine Gruppe, zum Kahlen Asten zu fahren. Ein ziemlich kühler Wind wehte auf dem 841 Meter hohen Berg, der zu den höchsten im Rothaargebirge zählt.  

 

Die flache Kuppe bot tolle Ausblicke nach allen Seiten. Auf einem kleinen Rundweg konnte das herrliche Panorama mit einem fantastischen Fernblick genossen werden. 

 

Am Südrand der Hochheide wurde die nur periodisch wasserführende Lennequelle bestaunt. Sie ist mit einer Höhe von 820 m über NN die höchstgelegene Quelle Nordwestdeutschlands. Auch luden die ausgedehnten Heidelbeer-Flächen auf der Hochheide zum Naschen ein! 

 

Die Mittagsrast im Restaurant im Berggasthof war eine erholsame Pause. Danach ging es zurück nach Schmallenberg. Nach einem Bummel durch das Festgelände war noch Zeit für eine Tasse Kaffee, bevor die Rückfahrt angetreten wurde.

 


Wanderung zur Nistertalwasserbrücke  

Mit einigen Gastwanderern startete eine zwölfköpfige Wandergruppe bei herrlichem Sonnenschein vom Sportplatz Stockum-Püschen in Richtung Stöffelaussichtsturm .

 

Vorbei am Götzenberg war der Turm bald erreicht und wurde natürlich auch bestiegen! Der Ausblick auf den schönen Westerwald war toll und Wanderführer Heinz-Erhard Baldus erklärte nicht nur, welche Dörfer zu sehen waren, sondern wusste auch viel Interessantes zum Basaltabbau vergangener Tage zu berichten.Von hier aus weiter ging es vorbei an der "dicken Buche" – einem gut 200 Jahre alten Naturdenkmal – und blühenden Wiesen zu einem Fischteich der Familie Baldus im "Dreiländereck" (Büdingen/Stockum/Nistertal!). 

 

Hier warteten gemütliche Sitzbänke und gut gekühlte Getränke auf die Wanderer. Frisch gestärkt ging es weiter über Waldwege zur versteckt liegenden Nistertalwasserbrücke – einem Bauwerk, das ca. 3 Jahre nach der "Hohen Brücke" zu deren Entwässerung erbaut wurde. 

 

Von dort war es dann nicht mehr weit zur Eisenbahnbrücke.Hier erhielt die Gruppe detaillierte Informationen zum Bau der Erbacher Brücke – natürlich verbunden mit einigen launigen "Verzellscher"! Nach der ausgiebigen Besichtigung der Brücke ging es dann über Büdingen zurück zum Ausgangspunkt wo man sich nach ca. 3 Stunden Wandern Pizza und Pasta schmecken ließ. 

Tagestour nach Dillenburg

 

Zu einem Tagesausflug trafen sich neunzehn Wanderfreunde und fuhren gemeinsam nach Dillenburg. Vom Parkplatz am Stadion war es nur ein kurzer Weg bis zum alten Rathaus, wo der Stadtführer Helmut Menz in seinem historischen Gewand auf die Marienberger wartete.  

 

Schon hier erfuhr man einiges über das Leben dieses adeligen Herrn aus dem 18. Jahrhundert. Bevor es dann losging, spendierte er einen Schnaps und die Gruppe machte sich gut gelaunt auf den Weg in die Altstadt.    

 

Die malerischen Fachwerkhäuser begeisterten ebenso wie die unterhaltsamen Erzählungen über die Entstehung der Oranierstadt, die bis heute eng mit dem niederländischen Königshaus verbunden ist. 

 

Natürlich standen auch das Schloss und der Wilhelmsturm im Mittelpunkt der Geschichten. Unterwegs gab es Brot und Wurst aus heimischen Betrieben und so waren die 1 ½ Stunden – prall gefüllt mit Informationen über die Stadtgeschichte – viel zu schnell vorbei. Denn in Dillenburg gibt es viel mehr zu erleben, als in dieser kurze Zeit zu schaffen ist.    

 

Nach der Mittagspause in einer Pizzeria in der Altstadt, ging es zu Fuß und per Auto hinauf zum Schlossberg, wo der Besuch der Kasematten auf dem Programm stand. 

 

Die konstante Temperatur von 8 °C kam bei dem hochsommerlichen Wetter gerade recht. Frau Kappert vom Museumsverein nahm die Wanderer mit auf einen Trip durch dieses beeindruckende Bollwerk, das das zweitgrößte seiner Art in Europa ist.   

 

Sie wusste viel Interessantes und Informatives über die Zeit ab ca. 1530 zu berichten. Nach einer Stunde kamen alle wieder ans Licht und mit einem Blick in den über 

40 Meter tiefen Löwenbrunnen und auf die alten Fachwerkhäuser endete diese kurzweilige Tour. 

 

Abendwanderung auf der 

Marienberger Höhe

Zur jährlichen Abendwanderung trafen sich 18 Wanderfreunde auf der Marienberger Höhe. Bei herrlichem Wanderwetter ging es vom Parkplatz aus durch den Wildpark zum Waldlehrpfad – wer die neuen Schilder noch nicht kannte, hatte hier die Gelegenheit, Wissenswertes über den Wald zu erfahren und die Schilder zu bewundern.  

 

Die zweite Station war das Kneippbecken, wo sich mancher im kühlen Nass erfrischte. Danach führte der Weg hinan über sattgrüne Wiesen zur vereinseigenen Wacholderheide. Nach einer kurzen Rast ging es über die Wilhelmshütte durch den Wald zurück zum Wildpark. Hier ließen sich die Wanderer das frisch gezapfte Bier und eine kleine Mahlzeit schmecken. 

 

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