Besuch bei Firma Soprema in Hof


Auch nasskaltes Wetter konnte einundzwanzig Marmer nicht davon abhalten, sich am frühen Vormittag in Hof zu einer Betriebsbesichtigung zu treffen. Empfangen wurde die Gruppe von Florian Häbel, der erstmal zu einem kleinen Imbiss einlud.

Es folgte eine kurze, aber sehr informative Einführung in die Firmengeschichte und über die weltweite Firmenvernetzung in über neunzig Ländern. Dabei beschäftigt das Unternehmen über achttausend Mitarbeiter. 

Es folgte ein Überblick über die Produkte, die im Werk Hof, das 2015 eröffnet wurde, produziert werden. Hier werden Abdichtungs- und Dämmsysteme in drei Bereichen hergestellt: Bitumen-Bahnen, Polyurethan-Schaum-Dämmplatten und flüssige Dichtmassen. Die Anlage für letzteres ist gerade im Bau. Beeindruckend auch, dass zweidrittel des für die Herstellung benötigten Stroms mithilfe von Solar- und Windenergie selbst erzeugt werden. Als erstes lernte die Gruppe die Anlage zur Bitumen-Bahnen-Herstellung kennen. Die beiden großen Anlagen (von denen eine liebevoll "Schwarze Mamba" genannt wird) laufen fast vollautomatisch rund um die Uhr von Sonntagabend bis Samstagnachmittag. 

Anschließend übernahm Mario Poes die Führung durch die Produktion der Dämmstoffe. Treppauf Treppab mussten die Anlagen mehrfach überquert werden, um einen Einblick in die Herstellung zu erhalten. 

Überrascht war die Gruppe über die flächenmäßige Größe des Unternehmens und über die Mengen, die hier produziert werden. Auch die Größe der Lagerfläche für die Bitumen-Bahnen, die mehrere Fußballfelder groß ist, beeindruckte die Besucher. 

Nach diesem, fast dreistündigen Rundgang bedankte sich H.J. Wagner herzlich für diesen eindrucksvollen Einblick in ein erfolgreiches Unternehmen "vor der Haustür".


Martinsgansessen

Der Vorsitzende des Westerwaldvereins Bad Marienberg freute sich, in diesem Jahr siebenundvierzig Mitglieder beim schon zur Tradition gewordenen Martinsgansessen begrüßen zu dürfen. 

Er nahm die Gelegenheit wahr, sich bei allen Aktiven für ihren ehrenamtlichen Einsatz in diesem Jahr zu bedanken und betonte, dass es ohne die Mithilfe Vieler nicht möglich ist, ein attraktives Programm zu gestalten. 

Für die "Küchenfee" Hannelore, die seit Jahren bei Sommerfest und Advents-kaffee die Küche fest im Griff hat, gab es eine besondere Überraschung: Sie hatte sich eine Schürze in "vereinsgrün" ge-wünscht. Da es eine solche aber nirgends zu kaufen gab, hat sich Ingrid an die Näh-maschine gesetzt, eine passende Schürze geschneidert, mit dem Vereinslogo bestickt und diese zur großen Freude der Beschenkten überreicht!

Bevor es den leckeren Gänseschmaus gab, hatte der Vorsitzende noch folgende Information:


Nach dem großen Erfolg des Mundartbuchs "Su wôrėt früher" haben sich die Plattschwätzer entschlossen, sowohl eine CD – als auch eine DVD mit Geschichten aus dem Buch produzieren zu lassen, damit die Marmer Mundart nicht nur in geschriebener Form, sondern auch hörbar erhalten bleibt. Beide Medien werden bis Ende des Monats fertiggestellt sein und sind ein ideales Weihnachtsgeschenk für Jung und Alt!!

Dann kamen die Gänsekeulen auf den Tisch und allen machte es Spaß, es sich in geselliger Runde gut schmecken zu lassen. 

Nach dem Essen wurde Udo Hrachowetz mit einem herzlichen Applaus für seinen Einsatz belohnt.


Besuch im Landtag


Der Einladung, einen interessanten Tag in Mainz zu verbringen, waren einundfünfzig Wanderfreunde und Gäste des Westerwaldvereins gefolgt. In Mainz angekommen, stand ein Besuch beim SWR auf dem Programm.

 Nach einer kurzen, allgemeinen Einführung über die verschiedenen Sendeformen im Radio und Fernsehen wurden zwei Gruppen gebildet, die nun die Radio- und Fernsehstudios anschauen konnten. Während die eine Gruppe das Hörfunkstudio des SWR 1 besuchte, schaute die zweite Gruppe Corinne Schied vom SWR 4 über die Schulter. 

Hier konnte live miterlebt werden, wie Hörfunk gemacht wird. Weiter ging es zu den Fernsehstudios. Die unzähligen Scheinwerfer beeindruckten die Besucher ebenso wie die Hightech-Kameras und die Kulissen, die je nach Sendung schnell auf- und abgebaut werden können. 

Viel zu schnell ging dieser interessante Vormittag zu Ende und es war Zeit zum Mittagessen. Der Bus sollte uns abholen, aber der Fahrweg aus dem Busparkplatz war zugeparkt und so musste das Ordnungsamt eingreifen, um hier einen Ausweg zu finden. Pech für die Falschparker, denn die Mitarbeiter verteilten nun erst mal großzügig "Knöllchen"! Gerade noch rechtzeitig erreichte die Gruppe das Gasthaus Eisgrub-Bräu, wo frisch gezapftes Bier und gutes Essen bereit stand. 

Danach ging es zum Landtag, der während der Sanierung des historischen Deutschhauses vorübergehend in der Steinhalle des Landesmuseums untergebracht ist. Vorbei an römischen Statuen und Gemälden italienischer Meister ging es zum Plenarsaal, wo die Gruppe für eine Stunde einer Sitzung beiwohnen konnte. Hier ging es gewohnt kontrovers zu! Danach konnten die Wäller "ihren" Landtagspräsidenten, Hendrik Hering, treffen und hatten kurz Gelegenheit, ihm ein paar Fragen zu stellen. 

Zum Abschied bedankte sich der Vorsitzende des Westerwaldverein Bad Marienberg, H.J. Wagner bei Hendrik Hering für die Einladung nach Mainz und überreichte ihm eines der letzten Exemplare des Mundartbuches "Su wôrėt fröher".  

 








Rundwanderung durch das Nistertal bei Großseifen 

Fünfzehn Wanderfreunde starteten am Dorfgemeinschaftshaus in Großseifen und gingen erst in Richtung Skulpturenpark, dann hinunter zur Kläranlage und ein kurzes Stück Richtung Langenbach.

Nach dem Wasserwerk überquerte die Gruppe die Nister und folgte ihrem Lauf zur Hilpischmühle. Unterwegs wusste Wanderführer Roland Hille viel Interessantes über den früheren Kohleabbau und die Stromversorgung der umliegenden Ortschaften zu berichten. 

Über die Kraftwerkstraße ging es leicht bergan, dann auf dem Wanderweg R 5 und auf die ehemalige Bahntrasse. Die idyllische Bachlandschaft am schwarzen Pfuhl lud zu einer kurzen Rast ein, bevor sich die Wanderer wieder hinauf nach Großseifen auf den Weg machten. 

Bei strahlendem Sonnenschein und einem gemeinsamen Mittagessen in Höhn ging die letzte Wanderung des Jahres zu Ende.

Auf dem Wilhelm-Albrecht-Weg bei Emmerichenhain

Obwohl die Wetterprognose für Sonntag nicht optimal war, trafen sich neun wetterfeste Wäller, um auf dem Wilhelm-Albrecht-Weg bei Emmerichenhain zu wandern. Der Weg führte aus dem Ort hinaus und vorbei an sattgrünen Wiesen ging es leicht bergan über Waigandshain in einem Bogen zum Ortsrand von Homberg. War es die erste Stunde noch trocken, fielen nun die ersten Tropfen. Aber der höchste Punkt der Wanderung war hier auch erreicht und der Weg führte in westlicher Richtung leicht bergab. Inzwischen hatte der Regen zugenommen, was zwar die gute Laune der Wanderer nicht schmälern konnte, aber das Wandertempo der Gruppe beschleunigte! In Höhe des Breitenbachtalsperre kam schon der Kirchturm von Emmerichenhain in Sicht und kurze Zeit später saß die Gruppe in einer gemütlichen Wirtsstube in Schönberg beisammen und genoss das Mittagessen.

 

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