Straußenhof Hohensayn

Der Einladung zu einer leichten Wanderung folgten zwölf Wanderfreunde, darunter auch zwei Kinder. Start der Wanderung war der Straußenhof in Hohensayn. 

Der Weg führte westwärts in einem Bogen zur B 414 mit nur leichter Steigung. Unterwegs traf die Gruppe auf blühende Wiesen und – mithilfe einer Pflanzen App – konnten die schönen Blüten bestimmt werden,  wie z.B. die Büschel-Glockenblume. 

An der Eisenkaute war der höchste Punkt der Wanderung erreicht und es ging bergab wieder zurück zum Ausgangspunkt. 


Nach einer kurzen Fahrt war ein Café in Bad Marienberg erreicht, wo sich zwei weitere Mitglieder zum gemeinsamen Kaffeetrinken einfanden.

„Rund ums Wasser – Wanderung mit Marvin Kraus zeigt Bedeutung eines klugen Wassermanagements auf“

Wasser ist unser aller Lebensgrundlage. Region und Lebensart sind vom Wasser geprägt – ob als Grundwasser, Trinkwasser, in Fließ-gewässern, in der landwirtschaftlichen Bewässerung oder als Quelle für grundlastfähige Energie, oder als Zeichen der Lebensfreude wie z. B. in Schwimmbädern.

Die erste Station auf dem neun Kilometer langen Rundwanderweg war die Grube Alexandria. Hier hatte die Gruppe die Möglichkeit, vom Wanderführer Marvin Kraus, Kommunalpolitiker und wissen-schaftlicher Referent im Landtag für Klima- und Energiefragen einiges über das Wassermanagement in Zeiten des Klimawandels zu erfahren.

Die wiederkehrende Trockenheit und Dürren in den Sommer-monaten zeigen, dass sich Häufigkeit und Art der Niederschläge verändern. Trockene Böden und Starkregenereignisse sind die Folge. Im Winter bleiben immer öfter Schneefälle aus, was auch dazu führt, dass der Grundwasserspiegel sinkt – und das mit verheerenden Folgen.
Unsere Wälder leiden unübersehbar unter dem Wassermangel der vergangenen Jahre, was zu Herausforderungen beim Brandschutz führen kann. Auch Fließgewässer führen im Sommer weniger Wasser. Unsere Bauern müssen für die unverzichtbare Erzeugung unserer Lebensmittel immer öfter auf künstliche Bewässerung zurückgreifen.
„Wasser hat die zentrale Rolle in unserem Leben. Ohne Wasser ist Leben nicht möglich. Wasser bedeutet Wohlstand –Ziel muss es sein, diesen Wohlstand zu sichern“, so der Wanderführer. Kraus machte auch deutlich, dass die Verbandsgemeindewerke gemeinsam mit den Gremien in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen haben, um auch in Zukunft das Wasserdargebot zu sichern. „Aber am Ende tragen wir alle eine gemeinsame Verantwortung, bewusst mit der Ressource Wasser zu wirtschaften – damit wir auch morgen noch genügend Wasser und somit Wohlstand in unserer Verbandsgemeinde haben“, so Marvin Kraus. Die Gruppe setzte nun ihren Weg Richtung Hahn fort und Mancher nutzte die Gelegenheit, noch gezielt Fragen zu Umwelt und Klima zu stellen. 

Hahn wurde in Richtung Hardter Mühle durchquert und bei einer kleinen Pause überraschte Marvin mit einer flüssigen Stärkung, bevor es nach Bad Marienberg zurück ging. Am Haus von Wagners, das auf dem Weg lag, gab es für alle noch eine kleine Erfrischung.

Das Schmanddippe in Hartenfels

Den schönsten Tag der Woche haben sich vierzehn Wanderfreunde ausgesucht, um bei herrlichem Sonnenschein das „Schmanddippe“ in Hartenfels zu besuchen. Vom Parkplatz an der Untermühle führte der Weg entlang des Mühlgrabens zum Huf-Haus Dorf. Nach einem kleinen Abstecher zu einer reich blühenden Narzissen-Wiese im Dorf ging es – vorbei an der Kirche – durch den Ort, bevor sich die Gruppe aufmachte, den Burgberg zu erklimmen. 

Die kurze Steigung wurde von allen leicht bewältigt und der tolle Panoramablick über die Höhen des Westerwaldes entschädigte für die kleine Anstrengung. Diese Burg wurde 1249 erstmals urkundlich erwähnt und diente einst dazu, die Hohe Straße als wichtigste Handelsstraße zwischen Frankfurt und Köln zu beherrschen.
Alle genossen den Ausblick und den Sonnenschein! 

Gut erholt ging es wieder hinab in den Ort und schon bald war der Ausgangsort erreicht. Bei einer Tasse Kaffee und leckerem Kuchen freuten sich alle, diese schöne Wanderung mitgemacht zu haben und bedankten sich recht herzlich beim Wanderführer Günter Baldus für diese angenehme Tour.

Reinigen der Streuobstwiesen

Am Samstag fand die Reinigungsaktion an den beiden Streuobstwiesen des Vereins statt. Der gesamte Vorstand dankt allen Helferinnen und Helfern, die trotz des wechselhaften Wetters an der Aktion teilgenommen haben! Ein weiterer, großer Dank gilt unserem neuen Fachbereichsleiter Natur, Ralf Stockhammer, der uns nicht nur kostenlos professionelles Material, sondern auch noch einen zusätzlichen Mitarbeiter zur Verfügung gestellt hat. So benötigte die Gruppe nur zwei Stunden, um die beiden Wiesen in Ordnung zu bringen!


         Jahreshauptversammlung

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung war geprägt vom Abschied des langjährigen Vorsitzenden, Dr. Hans Jürgen Wagner und den Neu- und Wiederwahlen.
Nach den Berichten des Vorsitzenden und der Fachbereichsleiter wurde dem Vorstand eine einwandfreie Vereinsführung bescheinigt und Entlastung erteilt.

Nun standen die Wahlen an. 

Der neue Vorstand besteht aus:

Phillip Schmidt, Vorsitz; 

Uwe Regenhardt, stellvertretender Vorsitz, 

Phillip Schmidt, Schrift- und Geschäftsführung;

Birgit Regner, Fachbereich Finanzen; 

Ralf Stockhammer, Fachbereich Natur; 

Ingrid Wagner, Fachbereich Presse und 

Öffentlichkeitsarbeit und 

Jonas Vogel, Fachbereich Wandern. 

Uwe Regenhardt und Jonas Vogel wurden in Abwesenheit gewählt, da sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten.

Die beiden Kassenprüfer Sigrid Glasmann und Uli Seiler wurden wiedergewählt. Der Fachbereich Kultur konnte nicht besetzt werden. 


In diesem Jahr gab es zwei Jubilare, die seit 60 Jahren dem Westerwaldverein treu sind:

Werner Schütz und Siegfried Dreistein, hier mit dem alten und neuen Vorsitzenden.


Der Ausblick auf das neue Vereinsjahr fiel kurz aus, da sich der neue Vorstand erst mit seinen kommenden Aufgaben beschäftigen muss. Der Wanderplan wird um weitere Wanderungen erweitert und die Termine werden zeitnah veröffentlicht.


ABSCHIED

Dr. Hans Jürgen Wagner ließ in einer kurzweiligen Fotoshow die Höhepunkte seiner über 14 Jahre dauernden Amtszeit Revue passieren und wurde von Birgit Regner im Namen des Vereins mit einem Geschenk verabschiedet. Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher sprach ihm im Namen der Stadt Bad Marienberg Dank und Anerkennung für sein langjähriges, hervorragendes Engagement zum Wohle des Vereins, der Bürger und Gäste der Badestadt aus und überreichte ihm Urkunde und Zinnteller der Stadt Bad Marienberg.