Jahreshauptversammlung 2022
des Hauptvereins 

Vor der Jahreshauptversammlung, die um 14.00 Uhr beginnen sollte, machten sich 15 Wanderer aus Eitelborn , Rennerod, Wallmerod, pünktlich um 10:00 Uhr zu einer sechs Kilometer langen Wanderung.auf den Weg.

Der Einladung, vor Beginn der Hauptversammlung eine Wanderung zu unternehmen, waren fünfzehn Wanderfreunde aus Bad Ems, Herborn, Aßlar und Bad Marienberg gefolgt.
Von der Stadthalle führte der Weg zum Waldlehrpfad. Hier zeigten die Teilnehmer der befreundeten Zweigvereine großes Interesse an den Schautafeln zum Thema Wald, die vor langer Zeit aufgestellt und 2017 erneuert wurden.

Vorbei am Wildschweingehege ging es die Steigung hinauf zum Wildpark, wo Förster Jochen Panthel die Gruppe bereits erwartete. 

Am Rande des abgeholzten Waldes erläuterte er das Wiederaufforstungs-programm zum Lehr- und Anschauungswald. Er zeigte die schon zahlreichen Neupflanzungen, die durch großzügige Spenden Marienberger Firmen, Vereine und Privatpersonen ermöglicht wurden.

Vorbei an den derzeit abgesperrten kleinen Wolfsteinen führte der Weg zum Kletterwald, der ebenfalls großes Interesse der Gruppe hervorrief. 


Eine Einkehr mit Flammkuchen und Riesenbratwurst stärkte die Wanderer für den kurzweiligen Rückweg. Die Allee der Jahresbäume und die Baumscheibe, die leider immer wieder durch Rowdies in Mitleidenschaft gezogen wird und der Hedwigsturm waren weitere Highlights auf dem Weg. Bald war die Stadthalle erreicht, wo die Gruppe pünktlich zum Beginn der Jahreshauptversammlung eintraf.

Auf dem Löwenpfad 3

Dreizehn Wanderer starteten in der Lindenstraße und wanderten zum Bergkreuz Altstadt. Hier bot sich ein toller Blick auf Schloss und Stadt Hachenburg. Vorbei an Jugendzeltplatz und Grillhütte führte der Weg zum Rothbach, wo der Weg leider durch eine defekte Brücke versperrt war. Trotzdem lohnte sich der Abstecher, der direkt zum "Zauberwald" führte. Hier gab es viel Interessantes und kreative Ideen zu sehen.

Ein Stück musste die Gruppe wieder zurückgehen, um direkt an der Brauerei vorbei zum "Kinderland" zu kommen. Unterwegs begeisterten die gelb blühenden Wiesen und bunten Vorgärten mit ihren Frühlings-blumen. Weiter führte der Weg zur evangelischen Kirche, wo die Wanderer eine kurze Rast dazu benutzten, die Inschriften der alten Grabsteine zu studieren. Schon war nach einem kurzen Weg – vorbei an alten Fachwerkhäusern – der Ausgangspunkt wieder erreicht und der gemeinsamen Mittagseinkehr stand nichts mehr im Wege.


                Auf dem Löwenpfad 2


Die rote Tatze war das Zeichen, dem siebzehn Wanderfreunde am Sonntag folgten. Vom Burggarten aus führte dieser, hervorragend ausgeschilderte, Weg vorbei am Landschaftsmuseum hinaus aus dem Ort. Einen kurzen Halt legte die Gruppe am alten Judenfriedhof ein, der 1587 erstmals erwähnt wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Wieder zurück auf dem Weg bot sich ein herrlicher Panoramablick auf die nördlich von Hachenburg gelegenen Ortschaften. Weiter ging es über freies Feld erst in östlicher, dann südlicher Richtung. 

Die Sonne hatte viel Kraft und Manchem wurde es schon ganz schön warm! Die Bäume des lichten Waldes zeigten erstes Grün und bald war der Andachtswald erreicht. Auch hier hielt die Gruppe kurz inne, bevor sie ihre Wanderung Richtung Westen fortsetzte. Nach der Überquerung der Straße von Alpenrod kam schon das Hachenburger Schloss in Sicht und nach einer großen Wiesenfläche war der Ortsrand erreicht. Immer wieder bot dieser schöne, ca. 8 Kilometer lange Rundweg interessante Ausblicke auf die Hügel rund um Hachenburg.


 

Vorbei am Hasenbitz und dem Krankenhaus ging es in die Altstadt, wo ein Teil der Gruppe dann zum Mittagessen einkehrte, bevor sie wieder den Parkplatz erreichte.

Alle Fotos stammen von unserem neuen Mitglied Eckhard Schmitt.


Auf Spuren alter Fluren um Rotenhain

Die Sonne strahlte mit Wanderführer Günter Baldus um die Wette, als er sah, dass sich 28 Wanderwillige eingefunden hatten, um mit ihm auf eine der Kleeblattwanderungen um Rotenhain zu gehen.  Auch fünf Gäste konnte der Vorsitzende, Hans Jürgen Wagner, begrüßen.
Bei seiner "Probewanderung", einige Tage vorher, stellte Günter Baldus fest, dass  einige Abschnitte der Wanderwege noch zu feucht waren. Deshalb suchte er eine Strecke aus, die sich gut und sicher begehen ließ. Vom Parkplatz am Burggraben ging es hinaus aufs freie Feld wo die Wanderer nicht nur puren Sonnenschein, sondern auch den herrlichen Panoramablick genossen. 

Bald war die Gruppe am großen Holzkreuz angekommen, von diesem 

453 Meter hohen Aussichtspunkt konnte man alle Gemeinden im weiten Umkreis sehen. Weiter ging es Richtung Todtenberg und in einem Bogen zurück nach Rotenhain.

Am Blockhaus

Vorbei an der Kirche und schönen, alten Fachwerkhäusern kamen die Wanderer bei der Rotzenhahner Motte an. Hier hatten alle Gelegenheit, dieses liebevoll konstruierte Gebäude zu betreten und sich das eindrucksvolle Innere anzusehen. Nun war es nur noch ein kurzer Weg zurück zum Parkplatz. Mit einem herzlichen Applaus bedankten sich die Wanderfreunde bei Günter Baldus und versprachen, bei der nächsten Wanderung wieder dabei zu sein.

Achtung, Fundsache: Auf der Todtenberger Straße wurde eine Computer-Armbanduhr gefunden, auf der "Fehl-Ritzhausen" zu lesen ist. Der Eigentümer kann sich mit der Gemeinde Rotenhain in Verbindung setzen.